Pressemeldungen

17.10.2022

Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern

Am letzten Tag der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau herrscht Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern – und beim Veranstalter. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Wir hören von vielen Seiten, dass an den Ständen sehr konkrete und ergebnisorientierte Gespräche stattgefunden haben.“

Das überrascht nicht. Nach einer aktuellen Umfrage sind mehr als 85% der Maschinenbauer von Materialknappheit und Lieferengpässen auf der Zulieferseite betroffen. Die logische Konsequenz ist die Suche nach alternativen Bezugsquellen oder Zweitlieferanten. Hier kann die FMB ein besonderes Angebot machen. Christian Enßle: „Der deutsche Maschinenbau exportiert weltweit, aber er kauft bevorzugt regional ein. Auf der FMB treffen die Einkäufer und andere Entscheider Zulieferer, die in dieses Profil passen, und das über die gesamte Wertschöpfungskette.“

Das zweite Thema, das die Branche nach wie vor stark beschäftigt, ist die Digitalisierung, und hier konnte die FMB ebenfalls substanzielle Informationen bieten. Das gilt für die zahlreichen Software- und Hardware-Anbieter unter den Ausstellern, die ihre Kunden mit Werkzeugen für die Automatisierung und Digitalisierung der Produktion unterstützen. Es gilt aber auch für das Vortragsprogramm, das sich intensiv mit verschiedenen Facetten von Industrie 4.0 beschäftigte, und für den großen Stand des Spitzenclusters it´s OWL, auf dem den Besuchern neben praxisorientierten Digitalisierungsprojekten auch spannende
Zukunftsperspektiven der Produktion vorgestellt wurden. Christian Enßle: „Die Messe hat zum wiederholten Male gezeigt, dass Ostwestfalen-Lippe mit seiner einzigartigen Dichte von Unternehmen, Hochschulen, Initiativen und Netzwerken ein echter Hotspot für Industrie 4.0 ist. Die FMB ist das geeignete ´Schaufenster´ für diese Aktivitäten.“

Alles in allem hat die 17. FMB wieder einmal ihre Bedeutung als Arbeits- und Netzwerkmesse für den Maschinenbau in der Nordhälfte Deutschlands unter Beweis gestellt. Die Zufriedenheit der Akteure macht sich auch daran fest, dass viele Aussteller noch während der Messe ihren Stand für 2023 gebucht haben. Dann wird die FMB wieder wie gewohnt in der zweiten Novemberwoche stattfinden: vom 08. bis 10.11.2023.

06.09.2022

Kurz vor dem Start der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau 2022

Die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau startet in diesem Jahr einige Wochen früher als gewohnt und sie kommt keinesfalls zu früh. Es gibt mehr als genug Gesprächsstoff und Informationsbedarf zwischen den Maschinenbauern und der Zulieferindustrie – vor allem in zwei Themenbereichen.

Das ganz aktuelle Thema sind die Lieferkettenprobleme. Vielen Maschinenbauern fehlen Zulieferteile, und auch wenn sich in manchen Bereichen leichte Besserungen abzeichnen, arbeitet die Mehrzahl der Unternehmen daran, sich bei der Versorgung mit Zulieferteilen und Materialien breiter aufzustellen. Christian Enßle, Head of Cluster FMB des Messeveranstalters Easyfairs: „Die FMB bietet den Besuchern eine gute Gelegenheit, neue Wege in der Supply Chain zu erschließen. Mehrere hundert Zulieferer des Maschinenbaus stellen ihr Produkt- und Dienstleistungsspektrum vor. Dass fast alle aus Deutschland und den Nachbarstaaten kommt, passt zum Trend, die Lieferketten möglichst einfach und kurz zu gestalten.“

Darüber hinaus wird der Besucher der FMB Gelegenheit haben, auch neue Wege bei der Suche nach Zulieferern zu gehen. Neben den „klassischen“ Spezialisten für einzelne Produktbereiche, Branchen und Prozesse wie Steuerungstechnik und Zerspanung sind auch Handelshäuser und Distributoren vertreten, die das Produktangebot vieler Hersteller bündeln. Spannend ist eine weitere Ausstellergruppe. Christian Enßle: „Auf der FMB präsentieren sich auch Plattform-Anbieter, die Angebot und Nachfrage z.B. bei Laserteilen, bei Dreh- und Frästeilen oder bei 3D-Druck-Bauteilen zusammenbringen.“

Das „Langzeitthema“ der gesamten Industrie – die Digitalisierung – bildet den zweiten großen Schwerpunkt. Viele Aussteller zeigen ihre Produkte, Lösungen und Angebote für die „Smart Factory“, der Spitzencluster it´s OWL stellt praxisgerechte Kooperationsprojekte und Erkenntnisse aus der Forschungsarbeit vor und das Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr OWL informiert über sein Beratungsprogramm für mittelständische Produktionsunternehmen.

Wie aktuell dieses Thema ist, zeigt die Nachfrage nach „Slots“ für das Vortragsprogramm. Christian Enßle: „Ursprünglich war der Donnerstag als Thementag für die ´Digitalisierung in der industriellen Produktion´ vorgesehen. Wir haben aber so viele Anfragen erhalten, dass dieses Thema auch am Mittwochnachmittag im Fokus der Vorträge stehen wird.“ Wer Impulse auf dem Weg zur Smart Factory sucht, ist somit auf der FMB am richtigen Platz – auf der Ausstellungsfläche und im Vortragsforum.

08.08.2022

Ausblick auf die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau 2022

Wenn am 12.Oktober 2022 die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau beginnt, werden viele Besucher den Kontakt zu neuen Zulieferern suchen. Christian Enßle, Head of Cluster FMB des Messeveranstalters Easyfairs GmbH: „Es gibt wohl kaum einen Maschinenbauer, der nicht unter den angespannten internationalen Lieferketten leidet. Nach einer aktuellen VDMA-Umfrage verfolgen 83% der Unternehmen aktuell das Ziel, ihr Lieferantennetzwerk zu erweitern.“

Da kommt die FMB zur rechten Zeit. Mehrere hundert qualifizierte Zulieferer des Maschinenbaus präsentieren ihr Leistungsspektrum und ihre Innovationen. Dabei decken sie das komplette Spektrum der Wertschöpfungskette ab und bieten das Potenzial, als Alternativ- oder Zweitlieferant die Zulieferkette zu verstetigen.

Besucher, die dabei schnell zum Ziel kommen und möglichst viele potenzielle Zulieferer kennenlernen möchten, können schon im Vorfeld Kontakte anbahnen – über die „B2B Matchmaking“-Plattfom. Christian Enßle: „Registrierte Messebesucher melden sich einfach auf der Plattform an, hinterlegen ein Profil mit ihrem konkreten Bedarf oder Angebot und schauen sich die Profile anderer Teilnehmer an. Wenn das Profil zum Bedarf passt, buchen sie einen Termin und erhalten vor der Messe einen Meeting-Zeitplan. So können sie ihren Messebesuch effizient gestalten.“

Die so gewonnene Zeit lässt sich für Streifzüge über die Messe nutzen oder aber für einen Besuch der parallel zur Messe stattfinden Vorträge, die den Schwerpunkt beim nach wie vor zentralen Technologie-Thema setzen: der Digitalisierung. Zahlreiche Zulieferer und Dienstleister haben hier neue Lösungen entwickelt, um ihre Kunden zu unterstützen, und einige berichten am zweiten Messetag ausführlich darüber. Dabei kommen auch Themen wie Künstliche Intelligenz und 3D-Druck zur Sprache.

Das Vortragsprogramm des ersten Tages steht unter dem Leitthema „Produktive Maschinen – aber sicher“. Hier geht es somit um Safety und Security. Und der dritte Tag wird traditionell vom Spitzencluster it´s OWL gestaltet – mit spannenden Berichten über Industrie 4.0-Kooperationsprojekte. In diesem Jahr wirkt auch das Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr OWL am Vortragsprogramm mit. Diese Landesinitiative macht Erkenntnisse aus dem Spitzencluster für kleine und mittlere Unternehmen verfügbar – spannende Einblicke aus der Praxis für die Praxis sind garantiert.

08.07.2022

Ausblick auf die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau 2022

Auch wenn andere Themen wie Lieferschwierigkeiten und Energieversorgung Management-Kapazitäten im Maschinenbau binden: Automatisierung und Digitalisierung sind und bleiben zentrale Aufgaben. Bei der Automatisierung geht es – ganz im Sinne von Industrie 4.0 – oft um die Produktion von kleineren Stückzahlen oder um die Montage von variantenreichen Produkten.

Die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau (die in diesem Jahr früher stattfindet als gewohnt: vom 12. bis 14. Oktober 2022) wird den Entscheidern in der produzierenden Industrie einen Überblick über die Trends in der Automatisierungstechnik bieten und dabei das komplette Spektrum dieser Schlüsseltechnologie abbilden.

Die Kernkompetenzen der Aussteller decken selbstverständlich die Robotik als Königsdisziplin der Automation ab. Hier zeigen leistungsstarke Integratoren wie Hahn Robotics, JDT Robotics und Noll Sondermaschinenbau, wie sich robotergestützte Automation auch und gerade im Mittelstand verwirklichen lässt. Mit IPR und Onrobot sind auch namhafte Hersteller von Roboterperipherie und -greifern mit an Bord der FMB.

Wer schlüsselfertige Komplettanlagen für die automatisierte Montage wünscht, findet u.a. bei den Sondermaschinenbauern Bisontec und Taktomat die richtigen Ansprechpartner. Komponenten und Module für solche Anlagen werden u.a. an den Ständen von Conway, Harmonic Drive, Hiwin, igus, Keba Industrial Automation, Robotunits, RK Rose + Krieger und SMC gezeigt.  Und selbstverständlich ist die steuerungstechnische Ebene der Automatisierung auf der FMB stark vertreten – mit Weltmarktführern wie Beckhoff, Wago und Weidmüller sowie zahlreichen hoch spezialisierten Anbietern.

Vielfältige Impulse gibt es auch auf dem Gemeinschaftsstand des Spitzenclusters it´s OWL, auf dem sich u.a. die Smart Factory OWL präsentiert – als Reallabor für Industrie 4.0. Hier erhält der Besucher praxisnahe Anregungen für die automatisierte Produktion von kleineren Serien und sogar Unikaten.

Der Überblick zeigt: Wer Impulse für die Automatisierung im Unternehmen sucht, wird auf der FMB gut beschäftigt sein. Zumal auch hoch qualifizierte Aussteller vor Ort sein werden, die das Thema auf der Software-Seite adressieren und die Automatisierung nicht nur der Produktion, sondern sämtlicher damit verbundener Geschäftsprozesse wie Einkauf, Produktionsplanung, Auftragsbearbeitung und Ressourcenmanagement anstreben. Auch bei diesen Ausstellern – dazu gehören EVO Informationssysteme, Open Mind und Sage – lohnt sich für „automatisierungswillige“ Unternehmen ein Besuch.

03.06.2022

Digitalisierung und Maschinensicherheit

Der Messefrühling ist gut angelaufen – so die mehrheitliche Meinung von Ausstellern, Besuchern und Veranstaltern der Industriemessen, die in den vergangenen Wochen stattgefunden haben.

Das gibt auch der Vorbereitung auf die Herbstmessen einen guten Schub. Christian Enßle, Head of Cluster FMB der Easyfairs GmbH: „Die Messen zum Beispiel in Hannover, Stuttgart und Hamburg haben gezeigt: Die Communities in der Industrie wünschen und brauchen den persönlichen Austausch. Online geht vieles, ohne Frage, aber ein tiefes, fachliches und offenes Gespräch führt man besser ´face to face´. Und die Überraschungseffekte beim Entdecken spannender Produkte und Lösungen, die ein Messebesuch mit sich bringen kann, lassen sich online auch nicht ohne Weiteres reproduzieren.“

Das heißt: Die Aussichten für die kommenden Industriemessen sind gut. Das gilt auch für die FMB-Zuliefermesse Maschinenbau, die vom 10. bis 12. Oktober 2022 und damit etwas früher als gewohnt stattfinden wird.

Mit dem bisherigen Buchungsstand sind die FMB-Veranstalter vollkommen zufrieden – auch vor dem Hintergrund, dass sich mehr Aussteller kurzfristig für eine Teilnahme entscheiden. Christian Enßle: „Das wird so bleiben, zumindest auf Sicht. Wir sind darauf vorbereitet. Aber es haben sich schon viele globale Marktführer und auch zahlreiche hoch spezialisierte und junge Unternehmen angemeldet, und die gesamte ´Value Chain´ der Zulieferindustrie ist vertreten.“

Aktuell bereitet das Messeteam u.a. das Vortragsprogramm vor.  Ein Fokus ist, schon traditionell und genau wie bei vielen Ausstellern, das nach wie vor dominierende Thema in der industriellen Produktion: die Digitalisierung. Am zweiten Messetag berichten Experten über Trends und „Use cases“ gelungener Digitalisierungsprojekte. Und am Freitag geben Beteiligte des Spitzenclusters einen Einblick in aktuelle Projekte.

Für den ersten Tag haben die Veranstalter ein neues Thema gewählt – die Maschinensicherheit. Christian Enßle: „Hier gibt es Erklärungs- und Beratungsbedarf, die Thematik ist komplex, wir haben kompetente Aussteller an Bord und werden sicherlich auch aktuelle Themen wie die Konnektivität und Vernetzung auf der Ebene der Sicherheit von Mensch und Maschine verhandeln. Wir sind zuversichtlich, für beide Fokusthemen ein wirklich spannendes Vortragsprogramm organisieren zu können.“

20.05.2022

Ein guter „Mix“ der Aussteller über die Branchen hinweg

Während die Frühjahrsmessen starten, bereiten sich die Veranstalter der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau auf die 18. Ausgabe der kompakten Industrie-Herbstmesse vor. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Mit dem aktuellen Buchungsstand sind wir sehr zufrieden, und es kommen täglich neue Aussteller hinzu. Nicht nur die Anzahl ist erfreulich, sondern auch der Mix über die einzelnen Zulieferbranchen hinweg.“

Ebenfalls erfreulich ist aus Sicht der Messemacher, dass viele Global Player als Ankeraussteller frühzeitig einen Stand gebucht haben, obwohl sich im Oktober und November das Messegeschehen konzentrieren wird. Christian Enßle: „Klar gibt es Überschneidungen, insbesondere zur Motek und zur sps. Deshalb haben wir die FMB ja auch um vier Wochen vorgezogen, um nicht mit der sps zu kollidieren. Aber auch dort, wo die Fachmessen stark sind, bietet die FMB ebenfalls ein richtig gutes Spektrum mit Weltmarktführern und zahlreichen hoch spezialisierten Zulieferern.“

Ein Beispiel: Die Automatisierungs-, Elektro- und Steuerungstechnik ist in OWL stark vertreten und ebenso auf der FMB. Aus der Region sind u.a. Beckhoff, KEB und Weidmüller vertreten, von außerhalb ebenfalls namhafte Unternehmen wie ABB Stotz-Kontakt, Bihl & Wiedemann, Euchner, Keba, Murrelektronik, Pepperl & Fuchs, Sick und Turck. Maschinenbauer, die Partner für die Automatisierung suchen, finden somit auf der FMB sicherlich die passenden Kontakte.

Das gleiche gilt für die Antriebstechnik. Zu den weltweit bekannten Ausstellern aus diesem Bereich werden Getriebebau Nord, Harmonic Drive, Hepco, Hiwin, igus, Neff, SMC, SEW-Eurodrive und Wittenstein gehören. Hinzu kommen zahlreiche Spezialisten und Nischenanbieter der (elektro)mechanischen, hydraulischen und pneumatischen Antriebstechnik.

Die Oberflächentechnik bildete im vergangenen Jahr einen neuen Ausstellungsschwerpunkt, der erfolgreich gestartet ist. In diesem Jahr werden die Dienstleister und Anlagenbauer u.a. für das Lackieren, Beschichten, Eloxieren und Reinigen wieder stark vertreten sein. Ein dichtes Feld von Ausstellern zeichnet sich u.a. auch in den Bereichen Maschinensicherheit, Sensorik sowie Mess- und Regeltechnik ab. Traditionell gut besetzt ist die Metallverarbeitung mit den Disziplinen Blechbearbeitung, spanende Fertigung und Umformtechnik, so dass sich insgesamt wieder ein rundes Bild über die gesamte Zulieferindustrie ergeben wird.

Für Aussteller, die auch auf der Motek 2022 mit einem Stand vertreten sind, hat das FMB-Team gemeinsam mit der Messespedition einen Versand „Stand-zu-Stand“ vereinbart, wie Christian Enßle erläutert: „Die Exponate und das Equipment werden schonend und schnell von Stuttgart direkt aufs Messegelände in Bad Salzuflen transportiert. Unsere Aussteller aus der Montage-, Handhabungs- und Automatisierungstechnik können also ohne Probleme an beiden Messen teilnehmen.“

27.01.2022

Wegen Überschneidung mit dem neuen Termin der SPS

Die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau 2022, ursprünglich und wie jedes Jahr für die zweite Novemberwoche terminiert, wird um vier Wochen vorverlegt – auf den 12. bis 14. Oktober 2022. Grund dafür ist die Vorverlegung der Messe SPS – smart production solutions auf eben den Termin, an dem die FMB geplant war.

Christian Enßle, Portfolio Manager FMB der Easyfairs GmbH: „Es gibt große inhaltliche Überschneidungen zwischen der SPS als internationaler Leitmesse und der FMB als Leistungsschau für die Nordhälfte Deutschlands – insbesondere in den Bereichen Elektro- und Steuerungstechnik, Antriebstechnik und Automatisierungstechnik. Das sind die Kernbereiche der SPS und etwa ein Drittel der FMB-Aussteller ist direkt oder indirekt in diesen Technikfeldern tätig. Viele namhafte Anbieter stellen auf beiden Messen aus, und das möchten wir ihnen auch in diesem Jahr ermöglichen – nicht zuletzt, weil Weltmarktführer der Automatisierungs- und Steuerungstechnik hier in OWL zuhause sind und die Messe dank des Spitzenclusters it´s OWL auch einen Blick in die Zukunft der Digitalisierung bieten kann.“

Dabei traf es sich gut, dass die Messe Bad Salzuflen mit dem 12. bis 14. Oktober einen guten Ausweichtermin anbieten konnte. Christian Enßle: „Von der Vorverlegung in den ´goldenen Oktober´ profitieren, so meinen wir, Aussteller und Besucher gleichermaßen. Die Aussteller haben die Möglichkeit, auf beiden Messen Präsenz zu zeigen. Den Besuchern wird ein größeres Angebot an Automatisierungs-, Antriebs- und Steuerungstechnik präsentiert. Damit wird das Bild der Zulieferindustrie im Maschinenbau erst rund, zumal es sich hier um Innovationstreiber in Sachen Digitalisierung handelt.“

Im Folgejahr, so die Planung, soll die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau wieder in der zweiten Novemberwoche, vom 08.–10.11.2023, in Bad Salzuflen stattfinden.

16.11.2021

Einhellige Meinung: Positives Fazit nach der Messe

Nach dem Abschluss der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau kann der Veranstalter ein rundum positives Fazit ziehen. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „In den Wochen vor der Messe haben sich noch viele Aussteller relativ spontan für eine Teilnahme entschieden. Es gab dann zwar wenige sehr kurzfristige Absagen, aber im Ergebnis sind wir mit 416 Ausstellern auf 328 Ständen mehr als zufrieden.”

Auf der Besucherseite ist das Bild ähnlich: „Auch hier gab es sehr viel mehr kurzfristige Registrierungen. Viele Besucher haben sich erst am Tag zuvor angemeldet – unter den gegebenen Bedingungen konnten wir mit 3.328 Fachbesuchern ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis verzeichnen.“

Wichtiger als die Zufriedenheit des Veranstalters ist das Fazit der Aussteller und Besucher, und das ist ebenfalls erfreulich: „Wir haben durchweg positives Feedback bekommen. Die Qualität der geführten Gespräche war auf hohem Niveau. Es war wirklich an der Zeit, dass Maschinenbauer und Zulieferer eine Plattform für den persönlichen Austausch und für Gespräche über Projekte erhalten – und das mit hoher Sicherheit, auf einer regional geprägten Veranstaltung, aber mit führenden Zulieferern in allen relevanten Bereichen der Wertschöpfungskette.”

Auch die Zusatzangebote wie das Vortragsprogramm und das „B2B Matchmaking“ waren gut besucht. Zur positiven Stimmung trug sicherlich auch die Tatsache bei, dass die wirtschaftlichen Aussichten für den NRW-Maschinenbau gut sind. Hans-Jürgen Alt, Geschäftsführer des VDMA NRW, stellte auf der FMB-Pressekonferenz die aktuellen Zahlen und Prognosen vor: „In diesem Jahr wird der Umsatz mit 44,0 Mrd. € voraussichtlich knapp den des Vorkrisenjahres 2019 (44,2 Mrd. €) erreichen. Für 2022 rechnen wir mit einem Umsatzanstieg von nominal 5% auf 46,2 Mrd. €.“ Und dabei sind, so Hans-Jürgen Alt, die weiter anhaltenden Verwerfungen in den Lieferketten schon eingerechnet: „Die klassischen Indikatoren wie Auslastung und Auftragsbestand deuten auf ein noch höheres Plus hin – aber wir sind vorsichtig.“

Schon während der FMB in Bad Salzuflen hat das Messeteam bereits viele Buchungen für die FMB 2022 entgegengenommen. Das zeigt: Die Messe ist auch 2022 wieder fest im Kalender der Maschinenbau-Zulieferer eingeplant. Parallel dazu läuft bereits die Feinplanung zur FMB-Süd. Sie wird am 16. und 17. Februar 2022 in Augsburg stattfinden und überträgt das erfolgreiche FMB-Konzept – das ganze Spektrum der Zulieferindustrie kompakt präsentiert – in die Südhälfte Deutschlands. Und auch hier sind die Aussichten positiv: Der Buchungsstand ist hoch, in Bad Salzuflen haben sich viele Aussteller für eine Messeteilnahme in Augsburg entschieden.

14.10.2021

Vier Wochen vor dem Messestart

Am 10. November 2021 ist es so weit: Die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau schafft die Plattform für den Austausch zwischen Maschinenbauern und Zulieferern. So ist es die Branche gewohnt und in diesem Jahr ist die Messe nochmals wichtiger, weil sich in den vergangenen rund anderthalb Jahren sehr viel Informations- und Gesprächsbedarf aufgestaut hat – und weil die Zulieferer in dieser Zeit Neuheiten entwickelt haben, die nun ihre Kunden und ihren Markt suchen.

Für die Besucher gilt der altbekannte Grundsatz: Die Messe macht es ihnen so einfach wie möglich – mit kurzen Wegen, kostenlosen Parkplätzen direkt an den Messehallen und kostenlosem Katalog. Neu in diesem Jahr sind, wie bei allen Veranstaltungen, die hygienebedingten Regeln. Dazu gehört die kostenlose
Registrierung im Vorfeld auf der Messe-Homepage (www.fmb-messe.de), die zwingend erforderlich ist, um Wartezeiten am Einlass zu vermeiden.

Erforderlich ist auch der Nachweis nach dem 3G-Prinzip (Geimpft, Genesen oder Getestet). Vor Ort erfolgt dann die Kontaktnachverfolgung über das „EasyGo“-System, das der Besucher mit seiner Eintrittskarte erhält. Über dieses System kann er auch berührungslos seine Kontaktdaten am Lesegerät des Ausstellers hinterlassen.

Ansonsten aber heißt es vom 10. bis 12. November 2021 im Messezentrum Bad Salzuflen: Bühne frei für den Maschinenbau und seine Zulieferer! Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Auch die Feinplanung steht, einschließlich des Vortragsprogramms. Den Besucher erwarten viele global etablierte Aussteller wie Beckhoff, igus, Nord, Omron, Pepperl & Fuchs, Schneider Electric, SEW Eurodrive und Siemens, aber auch zahlreiche, vor allem kleinere Neuaussteller aus allen Bereichen der Zulieferindustrie. Wir freuen uns auf eine vielfältige und anregende Messe – und darauf, dass wir der Branche nach langer ´Durststrecke´ die Möglichkeit zum umfassenden Austausch bieten können.“

09.08.2021

Vorschau auf die Zuliefermesse

Wenn am 10. November 2021 die 16. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau startet, werden viele Besucher schon feste Termine mit Ausstellern haben, die ihnen noch nicht bekannt sind. Diese Möglichkeit bietet das „B2B Matchmaking“, das mehrere Partner (NRW.BANK, ZENIT GmbH, Kreiswirtschaftsförderung Lippe) organisieren.

Diese Art der Kontaktanbahnung funktioniert so: Aussteller und Besucher der Messe melden sich auf der Matchmaking-Plattform (unter https://fmb-2021-matchmaking.b2match.io/page-3811) an, hinterlegen ein Profil mit ihrem konkreten Bedarf bzw. Angebot und schauen sich die Profile der anderen Teilnehmer auf der Plattform an. Wenn das Profil zum Bedarf passt, buchen sie einfach den gewünschten Gesprächspartner. Zum Abschluss erhalten sie einen individualisierten Terminplan mit Meetings, die im 20-Minuten-Takt in einem nur dafür vorgesehenen Messebereich stattfinden.

Das B2B-Matchmaking gehörte schon zum Angebot der vorigen FMB. In der aktuellen Situation bietet es einen zusätzlichen Vorteil. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Aussteller und Besucher können eine Vorauswahl treffen und damit nicht nur den Messebesuch effizienter gestalten, sondern auch die Anzahl der Kontakte reduzieren.“

Die Corona-Krise hat massive Auswirkungen auf die außenwirtschaftlichen Aktivitäten der Industrieunternehmen in NRW. Zugleich ist der Veränderungsdruck hoch:  Produkte, Prozesse und Strategien bis hin zu Geschäftsmodellen sind zu analysieren, zu diversifizieren und in Teilen auch neu zu formulieren. Die Zusammenarbeit mit neuen Zulieferern, Partnern und Kunden ist elementarer Bestandteil in dieser unternehmerischen Neuausrichtung. Das Matchmaking bietet das passende Werkzeug für diese Herausforderung – und die FMB ist genau die richtige Plattform dafür.

Auch die breite Ausrichtung der FMB über das ganze Spektrum der Zulieferindustrie hinweg schafft beste Voraussetzungen dafür, dass Aussteller neue potenzielle Kunden gewinnen und die Besucher, d.h. die Entscheider aus dem Maschinenbau, Kontakte zu neuen Zulieferern knüpfen. Damit adressiert die FMB zwei Themen, die im Maschinenbau und ganz generell in der Industrie hoch oben auf der Agenda stehen: Digitalisierung und aktuelle Versorgungsengpässe. Die Messebesucher lernen regionale und verlässliche Zulieferer kennen, und sie erhalten einen Überblick über aktuelle Innovationen für den Maschinenbau und die moderne, nach den Grundsätzen von Industrie 4.0 organisierte Produktion.

09.08.2021

Messen sind wieder möglich – Ausblick aufs Vortragsprogramm

Persönlicher Austausch zwischen Maschinenbauern und ihren Zulieferern und jede Menge Neuheiten im gesamten Spektrum der Zulieferindustrie: Das wird die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau vom 10. bis 12. November 2021 bieten.

Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Inzwischen finden ja die ersten Messen auf regionaler Basis statt, zum Beispiel die ´all about automation´ unserer Kollegen. Wir sind bereits in die Feinplanung eingestiegen und registrieren bei unseren Gesprächen mit Ausstellern und Besuchern immer wieder, wie groß das Kommunikationsbedürfnis in der Branche ist.“

Das zeigt sich auch daran, wie schnell das Vortragsprogramm für den zweiten Messetag ausgebucht war – was sicherlich auch am Thema liegt. „Digitalisierung in der industriellen Produktion: Die nächsten Schritte“ betrifft buchstäblich jeden Produktionsbetrieb, und zahlreiche Zulieferer und Dienstleister haben hier neue Lösungen entwickelt, um ihre Kunden zu unterstützen.

Das Spektrum der Vortragsthemen umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung (mit neuen Tools und Zulieferprodukten) über die Instandhaltung von Maschinen (mit „digitalem Zwilling“) bis zu neuen Kommunikationstechniken in Produktion und Vertrieb (mit HoloLens und KI). Die Vielseitigkeit des Vortragprogramms spiegelt gut die Bandbreite der FMB-Aussteller wider.

Die Vorträge am ersten Messetag konzentrieren sich auf den neuen Schwerpunkt „Oberflächentechnik“. Christian Enßle: „Das Thema selbst ist keinesfalls neu für die Messe. Aber mit dem eigenen Schwerpunkt erhalten die Aussteller höhere Sichtbarkeit und eine verbesserte Plattform, um ihre Maschinen und Dienstleistungen z.B. in den Bereichen Lackieren, Beschichten, Korrosionsschutz, Schleifen, Reinigen etc. zu präsentieren. Damit heben wir auch die Bedeutung dieser Zulieferbranche für den Maschinenbau hervor.“ Auf der Vortragsbühne stellen Aussteller u.a. aktuelle Trends in der Wärmebehandlung (mit Multi-Prozessanlagen), beim Schleifen (robotergestützt) und bei der Teilereinigung (nachhaltig und effizient auf wässriger Basis) vor.

Am dritten Messetag wird das Vortragsprogramm traditionell vom Spitzencluster it´s OWL gestaltet, und die Zuhörer erhalten einen Einblick in aktuelle Industrie 4..0-Projekte, die in Ostwestfalen vorangetrieben werden. Auch hier bieten die Vorträge, ergänzend zu den Messepräsentationen der Aussteller, vertiefende Einsichten und Informationen – und die lang vermisste Gelegenheit zu persönlichem Austausch und Diskussion.

02.07.2021

Das ganze Spektrum der Industrie-Antriebe auf der Zuliefermesse

Keine Maschine ohne Antriebe: Deshalb steht auch die Antriebstechnik im Fokus der kommenden FMB – Zuliefermesse Maschinenbau (10. bis 12. November 2021). Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Die Messe zeigt zum wiederholten Male die gesamte Bandbreite der industriellen Antriebstechnik. Das betrifft sowohl die Exponate, d.h. die Komponenten und Systeme, aber auch den Zuschnitt der Aussteller. Hier reicht das Spektrum vom marktführenden Global Player bis zum kleinen, hochspezialisierten Unternehmen. Der Besucher wird also mit ziemlicher Sicherheit neue, bisher unbekannte Anbieter kennenlernen Außerdem bietet die Messe wieder einen ausgewogenen ´Mix´ an Ausstellern aus OWL und von außerhalb.“

Bei den mechanischen Antriebskomponenten sind Komplettanbieter (z.B. G&G Antriebstechnik) ebenso vertreten wie die Hersteller von Getrieben (z.B. Euronorm, Nidec Graessner, Nord, SEW), Kupplungen (Mayr, Vulkan) und Lineartechnik (Hepcomotion, Hiwin, igus, Neff, Nippon Thompson, RK Rose & Krieger).

In der elektrischen Antriebstechnik sind diverse Anbieter von Elektromotoren und Frequenzumrichtern (z.B. Heidrive, KEB, Nord und SEW) als Aussteller in Bad Salzuflen vor Ort. Selbstverständlich werden auch die Drucklufttechnik (u.a. durch D&N) und die Hydraulik (HBE, S&Ü) repräsentiert.

Das Programm weiterer namhafter Hersteller von antriebstechnischen Komponenten und Systemen (Gates, NSK, Schaeffler, Siemens, SKF…) wird auf den Ständen der Distributoren und Industrieausrüster, z.B. bei Hausmann & Hänsgen und bei Werthenbach, ausgestellt.

In den Maschinen wächst die Antriebstechnik immer stärker mit der übergeordneten Steuerungs- und Automatisierungstechnik zusammen. Diesem Trend trägt die FMB Rechnung, weil die Automatisierung traditionell einen Messeschwerpunkt bildet. Weltweit führende Unternehmen aus OWL wie Beckhoff und Weidmüller gehören zu den Ausstellern, aber auch solche aus anderen Regionen, z.B. KEB und Schneider Electric.

Dabei darf die Vielzahl der vertretenen Aussteller und Produkte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei der FMB um eine kompakte Messe handelt – was angesichts der abklingenden Pandemie ein nochmals größerer Vorteil ist. Christian Enßle: „Unser Hygienekonzept ist zertifiziert und bewährt. Und wir bieten Tools wie die berührungslose Übermittlung von Kontaktdaten mit unserem ´Smart Badge´ und ein ´B2B Matchmaking´ für gezielte Gesprächstermine auf der Messe an.“ Das heißt: Einem spannenden und lange vermissten persönlichen Austausch zwischen Maschinenbauern und ihren Zulieferern steht nichts im Wege, und das gilt nicht nur für die Antriebtechnik, sondern für alle Disziplinen der Zulieferindustrie.

15.06.2021

Zuliefermesse gibt Einblicke in die Digitalisierung der Produktion

Wie werden Industrieunternehmen in zwei oder fünf Jahren produzieren? Wie sieht die Smart Factory der Zukunft aus, welche (digitalen und realen) Werkzeuge und Maschinen wird sie nutzen?   

Wer Antworten auf diese Fragen sucht, sollte den 10. bis 12. November 2021 in den Kalender eintragen. An diesen drei Tagen findet zum sechzehnten Mal die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau statt. Der Messestandort Bad Salzuflen befindet sich mitten in Ostwestfalen-Lippe, kurz OWL, und damit in einer Kernregion nicht nur des Maschinenbaus, sondern auch von Industrie 4.0.

Denn in OWL sind führende Unternehmen der Automatisierungstechnik zuhause, die weltweit die Umsetzung von Industrie 4.0-Konzepten vorantreiben. Und sehr viele dieser Konzepte werden direkt in OWL umgesetzt. Dafür sorgt schon der Spitzencluster it´s OWL, in dem rund 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen aus der Region Lösungen für die Transformation der produzierenden mittelständischen Unternehmen entwickeln.

Deshalb ist es nur folgerichtig, dass Ankeraussteller der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau auch in diesem Jahr ihre Konzepte, Lösungen und Produkte für die Smart Factory zeigen werden. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Wir freuen uns, dass weltweite Marktführer für Industrie 4.0-Lösungen in OWL zuhause sind und auf der FMB präsent sind. Für den Besucher dürfte sich aber auch ein Gespräch mit den vielen kleineren Spezialisten lohnen, die Lösungen für die Digitalisierung der Industrie entwickeln“

Auf jeden Fall sollten FMB-Besucher, die sich für Industrie 4.0 interessieren, den großen Gemeinschaftsstand des Spitzenclusters it´s OWL besuchen. Hier zeigen die industrienahen Hochschulen und Institute aus Bielefeld, Paderborn und Lemgo gemeinsam mit Unternehmen und Start-ups Modelllösungen für die digitale Transformation im Mittelstand. Christian Enßle: „Aktuelle Projekte aus der Region werden hier ´live´ gezeigt, und die Entwickler stehen für Gespräche zur Verfügung.“

Dabei werden u.a. Technikthemen wie Künstliche und Maschinelle Intelligenz sowie Produktentstehung adressiert – ganz praxisnah. Aber auch übergreifende Themen wie Plattformökonomie und „Mensch und Arbeit“ sind Gegenstand der zahlreichen aktuellen it´s OWL-Projekte. Das heißt: Für welches Zukunftsthema der industriellen Produktion die Besucher der FMB sich auch interessieren – sie werden die Messe klüger verlassen und Anregung für die betriebliche Praxis mit nach Hause nehmen.

10.05.2021

Ziel: Kurze und sichere Lieferketten

In den internationalen Lieferketten ruckelt es gewaltig. „Commodities“ wie Kunststoffe werden knapp und teuer, High-Tech-Produkte wie Halbleiter ebenso. Und die Frachtraten im Asien-Europa-Verkehr steigen so stark, dass günstigere Produktionskosten durch höhere Transportpreise kompensiert werden.

Das Thema treibt die Industrie um. In einer aktuellen Umfrage des Ifo-Institutes für Wirtschaftsforschung geben 45% der befragten Unternehmen an, dass sie Schwierigkeiten in der Beschaffung von Vorprodukten haben. Das ist der höchste Wert in den vergangenen dreißig Jahren.

Viele Maschinenbauer analysieren daher zurzeit die Stabilität ihrer Lieferketten und die Risiken in der Beschaffung. Sie bauen Zweitlieferanten auf und bevorzugen dabei Zulieferer aus der Region, um die Lieferketten kurz zu halten.

Für diese Aufgabe wird die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau im November 2021 die richtige Plattform bieten. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Die Messe ist ja 2005 entstanden mit dem Ziel, die Maschinenbauer und ihre Zulieferer in der Region zu vernetzen. Seitdem hat sich das Einzugsgebiet von Ausstellern und Besuchern erheblich erweitert, aber der Grundgedanke bleibt bestehen: Die FMB ist keine internationale Einkaufsplattform. Sie lebt vom persönlichen Kontakt der Maschinenbauer mit den Zulieferern – sowohl auf der Messe als auch in den Projekten, die bei den Messegesprächen angestoßen und vereinbart werden.“

Hier herrscht Nachholbedarf. Die Veranstalter arbeiten darauf hin, eine ebenso erfolgreiche wie sichere Messe zu organisieren. Christian Enßle: „Virtuelle Messen können das, was Messen letztlich ausmacht, nicht vollständig ersetzen. Persönliche Gespräche, Austausch unter Experten, unerwartete Anregungen – das geht ´live´ am besten. Wir schaffen die Plattform dafür und machen es den Ausstellern und Besuchern so einfach und sicher wie möglich, wieder zusammenzukommen.“

Ein weiterer Pluspunkt dabei: Die FMB deckt das ganze Spektrum der Zulieferindustrie für den Maschinenbau ab. Konstrukteure, Einkäufer und andere Entscheider können sich also umfassend über Trends und Neuheiten informieren – in so unterschiedlichen Bereichen wie Metallverarbeitung, Antriebs- und Automatisierungstechnik, Montage- und Handhabungstechnik, Oberflächentechnik und industrienahe Dienstleistungen.

12.04.2021

Zusätzlicher Fokus auf die Oberflächentechnik

2021 wird die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau um einen neuen Schwerpunkt ergänzt: die Oberflächentechnik. Damit bildet die Messe das Spektrum der Zulieferindustrie noch vollständiger ab. Das betrifft sowohl die „Hardware“ des Maschinenbaus als auch die Dienstleistungen, die ebenfalls immer größere Bedeutung auf der FMB erlangen.   

Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Jeder Maschinenbauer nutzt in irgendeiner Weise Verfahren der Oberflächentechnik, um z.B. Maschinenkomponenten vor Korrosion zu schützen oder um Funktionsbeschichtungen aufzubringen. Da ist es nur konsequent, dass wir diesem Bereich die Aufmerksamkeit geben, die seiner tatsächlichen Bedeutung in der Zulieferindustrie entspricht.“

Dieser Schritt ist umso logischer, als die Oberflächentechnik immer schon auf der FMB präsent war. Langjährige Aussteller zeigen z.B. Anlagen zum Lackieren und Pulverbeschichten sowie Verbrauchsmaterialien und Anlagenperipherie wie Dosier-, Filter- und Abluftanlagentechnik. Nochmals stärker sind die (häufig in OWL ansässigen) Unternehmen vertreten, die Verfahren wie Lackieren, Pulverbeschichten, Vorbehandeln, Reinigen, Galvanisieren, Verzinken und andere Prozesse der Oberflächentechnik als Dienstleistung anbieten.

Diese Austeller – aktuell sind es mehr als dreißig – erhalten nun eine verbesserte Plattform zur Darstellung ihrer Leistungsfähigkeit. Christian Enßle: „Wir rechnen damit, dass wir mit diesem Angebot noch weitere Spezialisten der Oberflächentechnik als Aussteller gewinnen können. Das passt zielgenau zum Kundenkreis vieler ´Lohnbeschichter´ und Anlagenhersteller. Daher wird die Oberflächentechnik auch das Schwerpunktthema des Vortragsprogramms am ersten Messetag sein.“

Bei den Neuausstellern kann die Messe mit ihrem besonderen Konzept punkten. Die Aussteller können ein Komplettpaket inclusive Mobiliar, Catering und Marketingleistungen buchen. Sie brauchen also nur ihre Exponate und Info-Materialien mitbringen. Das ist gerade für kleinere Unternehmen mit überschaubaren Marketing-Ressourcen ein echtes Plus.“

05.03.2021

Aussichten auf die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau 2021

Die Veranstalter der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau sind überzeugt, dass im November 2021 der persönliche Austausch wieder möglich ist – auf einer regionalen Messe und mit dem dann geltenden Hygienekonzept.

Denn schon jetzt gibt es großen Nachholbedarf in der Kommunikation zwischen Maschinenbauern und ihren Zulieferern. Online-Formate, so die allgemeine Erkenntnis, können weder das persönliche Gespräch vollständig ersetzen noch die Dynamik und die positiven Überraschungseffekte, die der Besuch einer Fachmesse mit sich bringt.   

In diesem Jahr werden viele Einkäufer des Maschinenbaus die FMB unter dem Vorzeichen besuchen, dass die Lieferketten neu zu bewerten sind. Die Pandemie hat hier zu Verwerfungen geführt und die Anfälligkeit des globalen Warenverkehrs für Störungen gezeigt. Aus diesem guten Grund schauen sich viele Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus verstärkt nach Zulieferern aus dem eigenen Lande oder besser noch der Region um – nach dem Motto „Think global, buy local“.

Dass dieses Konzept ein echtes Erfolgsrezept sein kann, zeigt die Region Ostwestfalen-Lippe (OWL). Der dichte Besatz an Zulieferern aus sämtlichen Disziplinen ist einer der Gründe dafür, dass sich hier der zweitstärkste Maschinenbau-Cluster in Europa ausbilden konnte. Die FMB-Zuliefermesse Maschinenbau ist Teil dieses Netzwerks und bietet natürlich auch den Besuchern von außerhalb der Region die Gelegenheit, leistungsfähige neue Zulieferer kennenzulernen, die auf kurzem Wege erreichbar sind. Das verkürzt und stabilisiert nicht nur die Lieferketten, es erleichtert auch die gemeinsame Projektarbeit.

Christian Enßle, Head of Cluster FMB des Messeveranstalters Easyfairs Deutschland GmbH: „Ganz klar: Der Maschinenbau lebt vom Welthandel und muss auch auf der Zulieferseite entsprechend offen sein. Die Arbeitsteilung ist international, das Ziel darf nicht Regionalisierung um jeden Preis sein. Aber weil Maschinenbauer und Zulieferer immer enger zusammenarbeiten, werden stabile Beziehungen immer wichtiger. Auf der FMB werden sich viele Zulieferer vorstellen, die ihr Know-how in die Zusammenarbeit einbringen möchten und können – zum Nutzen der Maschinenbauer und ihrer Kunden.“

Zulieferer, die diese Gelegenheit nutzen möchten, haben einen guten Grund, sich schnell zu entscheiden: Noch bis zum 31.3.2021 profitieren sie von einem Frühbucherrabatt.

27.01.2021

Mit B2B Matchmaking und zusätzlichem Schwerpunkt

Wie werden die Fach- und Industriemessen im Herbst 2021 gestaltet sein? Niemand weiß es im Moment. Die „Macher“ der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau arbeiten an einem Konzept, das auf alle Eventualitäten vorbereitet ist.

Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Eins steht fest: Die Möglichkeit des direkten Austauschs von Maschinenbauern und ihren Zulieferern wird von beiden Seiten schmerzlich vermisst. Unser Ziel ist es, diesen Austausch im November 2021 möglich zu machen – sicher und effizient.“   

Ein Baustein des Konzeptes ist das „Matchmaking“ im Vorfeld der Messe: Aussteller und Besucher können ihre Kontakte auf der Messe reduzieren, wenn sie im Vorfeld schon die passenden Unternehmen ausfindig machen und sich zum Gespräch verabreden.

Deshalb wird – das steht schon jetzt fest – dass im Vorjahr erstmals angebotene B2B Matchmaking in diesem Jahr wieder zur FMB gehören. Für diese effiziente Art der Kontaktanbahnung hat der Messeveranstalter starke Partner gewinnen können. Die im Mittelstandsgeschäft sehr aktive und gut vernetzte NRW.Bank ist dabei, ebenso das Zentrum für Innovation und Technik in NRW (ZENIT GmbH). Als lokal verankertes Bindeglied zur Region OWL beteiligt sich auch die Kreiswirtschaftsförderung Lippe an der Organisation des B2B Matchmaking.

Mit einem gemeinsamen Statement erläutern die drei Partner ihre Motivation, Maschinenbauer und Zulieferer auf der FMB zusammenzubringen: „Der Maschinenbau in Ostwestfalen-Lippe ist eine Schlüsselbranche, die durch das jährliche Messegeschehen auf der FMB in Bad Salzuflen als solche sichtbar und gestärkt wird. Export und Innovation sind dabei wichtige Faktoren für auch weiterhin erfolgreiches Wirken der Maschinenbauunternehmen in Ostwestfalen-Lippe und in Nordrhein-Westfalen. Vor diesem Hintergrund wird die NRW.BANK gemeinsam mit der ZENIT fortgesetzt das Umfeld dieser Messe nutzen, um Geschäftsanbahnungen sowohl national als auch international mit einer Plattform im Rahmen des von der EU-Kommission geförderten Netzwerk Enterprise Europe Network (NRW.Europa) zu unterstützen und ihnen Raum zu geben – im wahrsten Sinne des Wortes.“

Selbstverständlich wird auch das „Easy go“-System zum Konzept der nächsten FMB gehören. Es ermöglicht den berührungslosen Austausch von Kontaktdaten. Das Eintrittsticket wird zum „Smart Badge“, das über ein NFC-Lesegerät am Messestand mit dem Aussteller kommunizieren kann.

Mit diesen Ideen und Maßnahmen können Aussteller und Besucher der FMB die Anzahl ihrer persönlichen Kontakte begrenzen, ohne dass das Informations- und Kontaktangebot der Messe reduziert wird. Dieses Angebot wird auf der kommenden Messe sogar noch erweitert: Die Oberflächentechnik ergänzt als zusätzlicher Themenschwerpunkt die Bandbreite an Maschinen, Produkten und Dienstleistungen, die auf der FMB präsentiert werden.

30.10.2020

Keine Messe aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung

Bis in den Oktober hinein waren die Veranstalter der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau optimistisch, eine ebenso erfolgreiche und informative wie sichere Messe veranstalten zu können. Mehr als 300 Aussteller freuten sich auf einen Neubeginn der Messe-Aktivitäten, die Besucheranmeldungen entwickelten sich erfreulich.

Mit dem starken Anstieg der Infektionszahlen wandelte sich das Bild dramatisch. Die Veranstalter haben rechtzeitig gehandelt und den Ausstellern angeboten, ihre Buchung auf die FMB 2021 zu übertragen. Die gute Nachricht: Nahezu alle Aussteller haben dieses Angebot angenommen, es gibt daher bereits jetzt eine sehr starke Ausstellerbasis für die FMB 2021. Bestätigt wurde dieses Vorgehen durch den jetzt verhängten Lockdown für die Messewirtschaft.

Die nächste FMB wird vom 10. –12. November 2021 in bekannter Form stattfinden, ergänzt um neue hybride Formate.

Nutzen können Aussteller und Interessierte nach wie vor die internationale Kooperationsbörse des B2B-Matchmaking. Sie wird von der NRW.BANK und der ZENIT GmbH im Netzwerk NRW.Europa in Kooperation mit der Kreiswirtschaftsförderung Lippe organisiert. Der Zugang dazu bleibt auf der FMB-Website offen, der „Matchmaking“-Prozess der Kontaktanbahnung findet vollständig digital statt.

08.10.2020

Vier Wochen vor dem Messestart

Erste Messen wie die „all about automation“ in essen und Chemnitz haben gezeigt: Regionale Industriemessen von überschaubarem Format sind machbar, sie sind sicher, und die Besucher kommen und fühlen sich wohl. All das ist nicht selbstverständlich. Deshalb fassen die „Macher“ der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau hier kurz und knapp sieben Gründe für den Messebesuch zusammen:

1

Die großen Industriemessen finden pandemiebedingt im Herbst 2020 nicht statt. Der Bedarf an Austausch ist aber hoch in der „Community“ der Industrie, die Veränderungsgeschwindigkeit ebenso. Deshalb ist eine Messe wie die FMB gerade zum jetzigen Zeitpunkt als Kommunikationsplattform umso wichtiger.   

2

Das gilt für die Aussteller: Sie haben Neuheiten entwickelt, die sie vorstellen möchten. Das war seit März 2020 nur eingeschränkt möglich. Jetzt ist endlich die Gelegenheit dazu.

3

Es gilt aber auch für die potenziellen Besucher der Messe. Sie brauchen Impulse und Anregungen für die Optimierung ihrer Produkte und ihrer Produktion. Häufig werden Innovationen von Zulieferern angestoßen und ermöglicht. Ideen und Lösungen dazu wird es auf der FMB geben – über das gesamte Zulieferspektrum des Maschinen- und Anlagenbaus hinweg.

4

Das Hygienekonzept, das die Easyfairs-Gruppe gemeinsam mit dem weltweit führenden Anbieter für Zertifizierungsdienstleistungen SGSgroup entwickelt hat, ist sicher und inzwischen – u.a. auf der „all about automation“ in Essen und Chemnitz – erprobt.

5

Mit dem „Easy go“-System (bei dem das Eintrittsticket mit einem NFC-Lesegerät am Messestand kommuniziert) ist ein berührungsloser Austausch von Kontaktdaten ermöglicht. Und die neue Plattform des „B2B Matchmaking“ erlaubt im Vorfeld eine gezielte Suche nach Zulieferern bzw. Kunden. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „So lässt sich für beide Seiten – Aussteller und Zulieferer – die Anzahl der persönlichen Kontakte begrenzen, ohne das Informations- und Kontaktangebot der Messe zu reduzieren.“

6

Die FMB eröffnet den Blick nach vorn und in die Tiefe. Am Gemeinschaftsstand des Spitzenclusters werden „Großthemen“ wie Industrie 4.0 und Digitalisierung an Praxisbeispielen aus Forschung und Industrie adressiert. Das Vortragsprogramm an allen drei Tagen vertieft einzelne Fachthemen, u.a. in den Themenbereichen Digitalisierung und Oberflächentechnik.

7

Die gesamte Bandbreite der Zulieferer des Maschinen- und Anlagenbaus ist vor Ort: Weltmarkführer ebenso wie regionale „Hidden Champions“ und lokale Spezialisten der Zulieferbranche. Ein  Besuch ist damit kompakt und effizient. Dazu trägt auch das „Easy entry“-Konzept bei: Die Wege auf der Messe sind kurz, die Kosten minimal. Besucher registrieren sich kostenfrei und vorab (für einen von sechs Zeit-Slots, jeweils vormittags oder nachmittags an einem drei Messetage) unter www.fmb-messe.de.

15.09.2020

Ausblick auf die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau

Kaum ein Maschinenbauer kommt ohne Zulieferer aus, die Präzisionsteile aus Metall herstellen. Auf der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau haben die Besucher Gelegenheit, Kontakte zu Spezialisten auf diesem anspruchsvollen Gebiet der Metallbearbeitung kennenzulernen.

Drei Beispiele: Zu den FMB-Ausstellern in diesem Kompetenzfeld gehört die Loll Feinmechanik GmbH aus Tornesch. Sie fertigt komplette Baugruppen für anspruchsvolle Branchen wie z.B. Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Öl- und Gasindustrie und Maschinenbau.  

Auch die Schwichtenberg GmbH, Lemgo, zerspant auf höchstem Qualitätsniveau und hat sich dabei auf sehr kleine Bauteile spezialisiert. Das gilt nicht nur die klassischen Aluminium- und Stahlwerkstoffe, sondern z.B. auch für Titan und Magnesium sowie für Metallkomponenten in besonders hoher Oberflächenqualität, wie sie z.B. in der Medizintechnik benötigt werden.

Ein weiterer Spezialist für die „High End“-Zerspanung ist die Poggengerd GmbH in Marienfeld. Als Lohnfertiger im Hochpräzisionsbereich produziert sie in klimatisierten Räumen mit hochmodernen CNC-Maschinen Komponenten u.a. für die Branchen Maschinenbau, Formen und- Werkzeugbau, Hydraulik und Medizintechnik. Häufig steht hier die simultane Fünfachs-Komplettbearbeitung in einer Aufspannung mit angetriebenen Werkzeugen im Fokus.
Dabei schlägt Poggengerd auch die Brücke zur Oberflächentechnik als neuem FMB-Schwerpunkt: Das Unternehmen beherrscht verschiedenste, auch sehr anspruchsvolle Schleifverfahren.

Wie lernt der Besucher der FMB die Zerspaner kennen, die in sein Anforderungsprofil passen? Drei Möglichkeiten gibt es: Er spricht sie auf dem Messestand an. Oder er hält sein Smart Badge, das er am Eingang erhalten hat, an das Lesegerät auf dem Stand und tauscht so berührungslos Kontaktdaten aus.

Die dritte und neue Option: Der Besucher nutzt im Vorfeld das „B2B Matchmaking“, das der Messeveranstalter gemeinsam mit Partnern (NRW.BANK, ZENIT GmbH, Netzwerk NRW.Europa und Kreiswirtschaftsförderung Lippe) organisiert. Er registriert sich auf der Matchmaking-Plattform (https://fmb2020-matchmaking.b2match.io/signup), stellt dort kurz sein Unternehmen vor und beschreibt seinen Bedarf bzw. sucht selbst aktiv nach passenden Zulieferern. Bei beiderseitigem Interesse wird den Partnern ein zwanzigminütiger 1:1-Austausch in der Matchmaking Area in Halle 21 organisiert.

Christian Enßle, Head of Cluster FMB der Easyfairs Deutschland GmbH: „Dieser neue Weg der Kontaktvermittlung verknüpft auf ideale Weise die Online-Welt mit dem ´Live´-Gespräch, weil er die Erfolgsquote für wirklich nutzbringende Gespräche erhöht und sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher die Effizienz der Messepräsenz steigert. Wir sind sehr gespannt, wie dieser Service genutzt wird.“

21.08.2020

Das Hygiene- und Sicherheitskonzept der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau

Das Konzept steht: Die Veranstalter der FMB-Zuliefermesse Maschinenbau haben die Grundlage für eine hygienegerechte Durchführung der Messe geschaffen. Selbstverständlich erfüllt das jetzt eingereichte Konzept auch die Anforderungen der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Christian Enßle, Head of Cluster FMB der Easyfairs Deutschland GmbH: „Diese Anforderungen sind für uns technisch ohne Weiteres umsetzbar, weil sie bereits unserem aktuellen Standard entsprechen.“

Darüber hinaus schafft auch das besondere Konzept der Messe gute Voraussetzungen für die Wahrung der Abstandsregeln: „Auf der FMB ist zwar das gesamte Spektrum der Zulieferindustrie für den Maschinenbau vertreten, aber die Besucher reisen nicht aus aller Welt an. Das Verhältnis von Ausstellern und Besuchern ist ausgewogen und wir können gut sicherstellen, dass die Abstände gewahrt bleiben.“

Dazu gehört in diesem Jahr die Online-Anmeldung für einen von sechs „Slots“ (jeweils vormittags oder nachmittags an den drei Messetagen). Christian Enßle: „Damit gewährleisten wir, dass die Maximalzahl von 3.000 Personen zu keinem Zeitpunkt überschritten wird und dass jeder Besucher, der zur Messe kommt, auch Einlass erhält.“ Die Anzahl der Besucher auf der Messe wird automatisch und elektronisch erfasst.

Zu den weiteren Bausteinen des Konzeptes gehören eine Online-Registrierung mit zügigem Einlass, markierten Laufwegen und -richtungen und ein Catering auf mehr Raum und angepasstem Angebot. Außerdem werden auf jedem Stand ausreichend Desinfektionsmittel für die Handhygiene bereitstehen, ebenso auf den Allgemeinflächen und an den sanitären Anlagen. Zudem finden regelmäßige Reinigungen und Kontaktflächen-Desinfektionen der Sanitär- und Gemeinflächen statt.

Den Hygieneanforderungen entspricht auch das neue „EasyGo“-System, das den berührungslosen Austausch von Kontaktdaten zwischen Ausstellern und Besuchern ermöglicht. Beim Eintritt erhält der Besucher ein „Smart Badge“ mit RFID-Chip. Jeder Messestand ist mit einem entsprechenden Lesegerät ausgestattet, das den Besucher mit dem Aussteller verknüpft, wenn er sein Badge an dessen Lesegerät hält. Christian Enßle: „Dieses System wurde noch vor der Corona-Pandemie entwickelt und bietet ganz unabhängig davon Vorteile. Zum Beispiel erhält der Besucher von uns am Ende des Messetags eine Mail mit der Liste aller Aussteller, deren Lesegerät er aktiviert hat. So kann er seine Gespräche gut nacharbeiten bzw. die Kommunikation mit den Ausstellern fortsetzen.“

Die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf die Messe. Christian Enßle: „Wir haben schon viele positive Signale von Ausstellern und Besuchern erhalten. Ihnen fehlt das persönliche Gespräch und sie vermissen auch die Anregungen und ´Aha-Effekte´, die Messen so gut vermitteln. Wir tun alles, um die FMB zu einer erfolgreichen und zugleich sicheren Industriemesse zu machen und sind bestens vorbereitet!“

07.07.2020

Oberflächentechnik rundet das Ausstellungsprogramm ab

Jedes Bauteil einer Maschine hat eine Oberfläche. Oft müssen diese Oberflächen besonders geschützt, aufbereitet oder veredelt werden – durch Verfahren wie Lackieren, Pulverbeschichten, Galvanisieren, Verzinken, Strahlen…

Die Maschinenbauer halten entweder entsprechende Anlagen vor oder arbeiten mit Dienstleistern der Oberflächentechnik zusammen. Zum ersten Mal zeigt die FMB in diesem Jahr, welche Trends hier aktuell sind und welche leistungsfähigen Partner sich für eine Zusammenarbeit anbieten: Die Oberflächentechnik ist ein neuer Schwerpunkt der FMB 2020.

Damit vollzieht der Veranstalter einen logischen Schritt. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Wir ha-ben festgestellt, dass immer mehr Aussteller vor allem Dienstleistungen der Oberflächentechnik anbieten – sei es ausschließlich, sei es als Teil ihres Portfolios. Jetzt erhalten sie eine bessere Plattform für ihre Messepräsenz und wir sprechen gezielt auch neue, potenzielle Aussteller an.“

Dabei hat die Messe gleich mehrere Zielgruppen im Blick. Hersteller von Anlagen z.B. für das Lackieren und Pulverbeschichten können ihr Programm auf der FMB einem qualifizierten Publikum präsentieren. Ebenso angesprochen sind die Hersteller von Verbrauchsmaterialien wie Badchemikalien und von Peri-pherie wie Filter- und Abluftanlagen.

Besonders im Blick haben die FMB-Veranstalter die zahlreichen Dienstleister in der erweiterten Region, die Dienstleistungen der Oberflächentechnik anbieten – angefangen von der Vor- und Korrosionsschutzbehandlung über die „klassischen“ Verfahren wie Lackieren und Pulverbeschichten bis zu anspruchsvollen Verfahren wie Plasmabeschichten. Christian Enßle: „Das Spektrum hier ist groß, die Anbieter hoch qualifiziert, der Markt aber unübersichtlich. Wir möchten Sichtbarkeit schaffen und auch in diesem Bereich der Zulieferindustrie Angebot und Nachfrage zusammenbringen.“

Dabei kann die Messe mit ihrem besonderen Konzept punkten: „Wir bieten den Ausstellern ein Komplettpaket inclusive Mobiliar, Catering und Marketingpaket. Sie müssen also nur ihre Exponate und Info-Materialien mitbringen. Das ist gerade für kleinere Unternehmen mit überschaubaren Marketing-Ressourcen ein echtes Plus.“ Ein weiteres Plus und ein echter Mehrwert für Aussteller und Besucher: Die Oberflächentechnik wird auch ein neuer Schwerpunkt des Vortragsprogramms sein, das aktuelle Trends in den einzelnen Themenbereichen ausführlicher vorstellt.

10.06.2020
Regionalisierung statt Globalisierung?

Für viele Unternehmen des Maschinenbaus sind zu Beginn der Pandemie nicht nur die Absatzmärkte ein-gebrochen, sondern auch die Zulieferketten massiv eingeschränkt worden. Insbesondere grenzüberschreitende Lieferungen – ob aus China oder „nur“ aus Frankreich – waren nicht mehr oder nur mit Verzögerungen möglich und zu den dringlichsten Managementaufgaben gehörte es, die Lieferketten auf-rechtzuerhalten oder wiederherzustellen.

Einkäufer und Geschäftsführer werden sich deshalb nach dem Motto „Lessons learned“ damit beschäftigen, ob die Beschaffung unter diesem Aspekt neu bewertet werden muss. Konkret lauten die Fragen: Spielt die Versorgungssicherheit künftig eine stärkere Rolle? Soll man stärker auf räumlich kurze Zulieferketten setzen?

Dass hier der Schuh drückt, zeigt eine aktuelle Untersuchung des ifo-Institutes. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Materialknappheit im Maschinenbau neben dem mangelnden Auftragseingang der zweitgrößte Grund für Produktionsbehinderungen ist. Die Lieferketten sind also optimierungsfähig.

Vor diesem Hintergrund sehen die Veranstalter der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau die Messe als das geeignete Forum, um direkt vor Ort den Kontakt zu neuen oder zusätzlichen Zulieferern zu suchen. Schließlich stand das „Matching“ von Maschinenbauern und Zulieferern auf regionaler Ebene, in Ostwestfalen-Lippe (OWL), schon bei der ersten FMB vor 16 Jahren im Fokus. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Ziel war es damals, kurze und eng verzahnte Lieferketten zu bilden. Das macht nach wie vor eine wesentliche Stärke der Maschinenbauregion OWL aus.“ Zwar kommen die Aussteller aufgrund des stetigen Wachstums der Messe heute nur noch zu etwa zwei Dritteln aus der Region. Aber der Fokus liegt klar auf dem Inland und dem benachbarten Ausland. Und jedes Jahr wieder gibt es Messebesucher, die erstaunt feststellen, dass sie hochspezialisierte Komponenten auch in unmittelbarer Nachbarschaft finden. Weltweite Beschaffungstouren müssen nicht immer sein.

Den Veranstaltern ist es dabei wichtig, beide Aspekte – regionale und globale Beschaffung – im Blick zu behalten. Christian Enßle: „Nur auf Regionalisierung zu setzen greift zu kurz. Schließlich leben unsere Maschinenbauer vom globalen Markt. Wenn ihre Kunden auf Regionalisierung setzen würden, wäre das kontraproduktiv. Wir meinen, dass es auf den Mix ankommt, zum Beispiel auf den Aufbau von Zweitlieferanten und auf die Diversifizierung der Lieferketten.

“Die zu erwartenden rund 450 Aussteller sehen sich in der Lage, die Maschinenbauer bei dieser Aufgabe zu unterstützen – und das in der gesamten Breite des Zulieferspektrums. Dabei kommt ihnen noch ein weiterer Trend zugute: Die Losgrößen werden kleiner, die Variantenvielfalt größer, die Hersteller flexibler und die Lieferzeiten kurzfristiger. All das spricht auch für die enge Zusammenarbeit von Maschinenbauern und Zulieferern. Räumliche Nähe ist dabei nicht zwingende Voraussetzung, aber hilfreich. Viele Aussteller der FMB sind auf diese enge Kooperation bestens vorbereitet und entsprechend flexibel.

14.05.2020
Perspektive für Kommunikation und Austausch in der zweiten Jahreshälfte

Inzwischen ist es amtlich: Ab dem 30. Mai 2020 dürfen in Nordrhein-Westfalen wieder Fachmessen und Fachkongresse stattfinden. So sieht es der am 6.5.2020 veröffentlichte „Nordrhein-Westfalen-Plan“ der Landesregierung vor. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Veranstalter der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau, zumal die Frist zwischen diesem Stichtag bis zum Messebeginn am 4.11.2020 so lang ist, dass eine weitere Lockerung der pandemie-bedingten Maßnahmen zumindest erhofft werden kann.

Ein Stimmungsbild, das die Veranstalter bei den Ausstellern einholte, ergab: Die Zulieferer des Maschinenbaus mussten in den vergangenen zwei Monaten auf die bewährten Kommunikationskanäle im Vertrieb wie eben Messen und Außendienstbesuche verzichten. Bestehende Kunden und Interessenten konnten noch – zumeist online – mit Informationen versorgt werden. Bei der direkten Ansprache insbesondere von neuen Kunden gab und gibt es aber Defizite.

Umso wichtiger ist nun, dass es im zweiten Halbjahr 2020 wieder Kommunikationsplattformen mit persönlichem Austausch geben wird. Die FMB in Bad Salzuflen wird diesem Anspruch in vollem Umfang gerecht und zeigt – in diesem Jahr zum 16. Mal – den Besuchern das gesamte Spektrum der Zulieferkette für den Maschinenbau: von A wie Anlagen-Automation bis Z wie Zahnstange. Erwartet werden rund 550 Aussteller. Darunter sind Marktführer wie Festo, igus, Schneider Electric und Siemens sowie – aus der Region OWL – Beckhoff, HARTING, WAGO und Weidmüller. Eine ebenso wichtige Ausstellergruppe sind die zahlreichen kleineren Zulieferer, die sich als „Hidden Champions“ oft auf Nischensegmente spezialisiert haben. Hier können Einkäufer und Konstrukteure aus dem Maschinenbau somit echte Entdeckungen machen und neue Kontakte knüpfen.

Bei igus als regelmäßigem Aussteller ist die FMB 2020 nicht nur “gesetzt”, sondern der Messe kommt angesichts der allgemeinen Situation eine wichtigere Rolle zu. Michael Blaß, Leiter des Unternehmensbereichs e-kettensysteme: „Wir sind als Aussteller immer wieder gerne auf der FMB und haben in diesem Jahr die Ausstellungsfläche weiter erhöht. Denn hier können wir im nordwestdeutschen Raum Gespräche mit Kunden führen, vor allem in einer Zeit, in der viele große überregionale Messen nicht stattfinden.“ Auch der zweite Geschäftsbereich der iglidur-Gleitlager und drylin-Lineartechnik fühlt sich auf der Messe gut aufgehoben. Tobias Vogel, Leiter dieses Unternehmensbereichs: „Die FMB ist eine Veranstaltung, auf der man sich in angenehmer Atmosphäre schnell und unkompliziert informieren kann. So müssen Besucher nicht unbedingt einen ganzen Arbeitstag dafür investieren, sondern haben die Möglichkeit, in kürzester Zeit viele Innovationen kennenzulernen.“ Bei igus werden das allein in diesem Jahr über 100 „motion plastics“-Neuheiten sein, die in Bad Salzuflen vorgestellt werden. Sie tragen dazu bei, die Technik der Anwender zu verbessern und Kosten zu reduzieren.

06.04.2020
Ausblick auf den Messeherbst

Die „Macher“ der FMB-Zuliefermesse Maschinenbau sehen sich bei ihren Vorbereitungen auf die Messe, die im November 2020 zum 16. Mal in Folge stattfindet, auf gutem Weg. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Zum 1. April 2020 liegen 325 Buchungen vor. Wir sind sehr zuversichtlich, das Vorjahresniveau zu erreichen – das heißt: zwei voll belegte Hallen 20+21.“ Dafür gibt es gute Gründe: „Die Aussteller, mit denen wir in regem Austausch stehen, vermissen den persönlichen Kontakt zu vorhandenen und potenziellen Kunden. Deshalb rechnen wir damit, dass der Kommunikations- und Informationsbedarf im zweiten Halbjahr hoch sein wird.“

Neben den Technik-Trends – allen voran die Digitalisierung – wird es nach Einschätzung des Messeveranstalters während der diesjährigen FMB ein Thema geben, das stärker diskutiert wird als in den Vorjahren. Christian Enßle: „Viele Unternehmen stellen nun fest, dass ihre Zulieferketten in der Krise instabil sind. Sie werden in den kommenden Monaten daraus Konsequenzen ziehen, ihre Einkaufsstrategien unter diesem Aspekt neu bewerten und zum Beispiel Zweitlieferanten aufbauen oder verstärkt auf regionale Zulieferer setzen.“

Die 16. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau wird dafür das ideale Forum bieten. Schließlich wurde sie ursprünglich gegründet, um die Zulieferer in Ostwestfalen-Lippe (OWL) mit den dort ansässigen Maschinenbau-Unternehmen zusammenzubringen und regionale Netzwerke zu etablieren. Dieser Fokus hat sich mit dem Wachstum der Messe zwar auf die Nordhälfte Deutschlands erweitert. Der Anspruch, starke und stabile Lieferketten mit engem direktem Austausch der Beteiligten zu fördern, besteht aber nach wie vor.

Die FMB rechnet auch deshalb mit starker Beteiligung von Ausstellern und Besuchern, weil sich der Maschinenbau einschließlich der Zulieferbranche aktuell in einer sehr intensiven Innovationsphase befindet. Stichworte sind Digitalisierung und Industrie 4.0. Umso wichtiger sind deshalb Plattformen, auf denen sich Zulieferer, Hersteller und Anwender von Maschinen austauschen, Trends diskutieren und sich über Neuentwicklungen informieren können – zumal die Region OWL, Heimat der FMB, als europaweiter „Hotspot“ für diese Themen gilt.

Die FMB füllt diese Aufgabe seit 2005 aus und hat sich ihr einzigartiges Profil erhalten – als eine Messe, die branchenübergreifend das ganze Spektrum der Zulieferindustrie abdeckt und dabei kompakt und persönlich bleibt.

11.11.2019
Bilanz der 15. FMB: Aussteller loben hohe Anzahl und Qualität der Kontakte

Zufriedenheit bei Fachbesuchern, Ausstellern und Veranstalter: Das ist, ganz kurzgefasst, die Bilanz zur 15. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau, die vom 6. bis 8. November in Bad Salzuflen stattfand. Mit exakt 555 Ausstellern waren die beiden Hallen bis auf den letzten Quadratmeter gefüllt. Und sowohl die vom Veranstalter befragten Aussteller als auch die Besucher bestätigten, dass ihre Erwartungen mehr als erfüllt wurden. Christian Enßle, Head of Cluster FMB von Easy-fairs: „Das einhellige Feedback der Aussteller: Die Qualität der Gespräche ist sehr hoch. Einkäufer, Geschäftsführer und Konstrukteure kommen mit ganz konkreten Projekten auf die FMB. Und viele Aussteller haben berichtet, dass die Quantität der Kontakte ebenfalls auf Top-Niveau ist.“

Damit stellt die FMB einmal mehr ihren Ruf als Informationsplattform für den Maschinenbau unter Beweis. Wie das gut besuchte Vortragsprogramm zeigte, sind auch vertiefende Informationen gefragt. In diesem Jahr setzten die Veranstalter die inhaltlichen Schwerpunkte bei Thementagen zur Instandhaltung der Zukunft und zur Digitalisierung in der Praxis. Am dritten Messetag wurde das Vortragsprogramm vom Spitzencluster Intelligente Technische Systeme – it´s OWL moderiert, der auf seinem Messestand auch innovative und praxisgerechte Lösungen für die Produktion von morgen zeigte. Zu den „Eyecatchern“ gehörte hier ein Messkoffer, mit dem sich vorhandene Anlagen – auf der Messe war es eine Jahrzehnte alte Ständerbohrmaschine – mit modernster Sensorik digitalisieren lässt. Die Initiative owl maschinenbau, die vor 15 Jahren die Gründung der Messe mit initiierte, bot interessierten Besuchern einen „Walk of Champions“ zu besonders innovativen Zulieferern der Region an.

Typisch für die FMB ist der „Mix“ aus bekannten Zulieferern und neuen Unternehmen, die dem Maschinenbau ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten. Dazu gehörten in diesem Jahr Gemeinschaftsstände aus Spanien und – unterstützt von der GIZ – dem Kosovo. Traditionell stark sind die niederländischen Zulieferer, sie stellten die größte Gruppe unter den 79 Ausstellern aus dem Ausland. Und auch auf Seiten der Besucher zeigte sich, dass die FMB als „place to be“ und Netzwerkplattform an Bedeutung gewinnt. Christian Enßle: „Wir hatten mehrere Delegationen von ausländischen Unternehmen zu Gast, unter anderem aus Russland und mehrere aus den Niederlanden.“

Die Zufriedenheit der Aussteller lässt sich auch daran ablesen, dass viele direkt vor Ort einen Stand für die 16. FMB buchten, die vom 04. bis 06. November 2020 stattfinden wird. Zuvor, am 12. und 13. Februar 2020, findet jedoch die FMB-Süd in Augsburg statt. Sie wurde vor knapp vier Jahren ins Leben gerufen, um den Maschinenbauern auf der „Technologieachse Süd“ eine ähnliche Informationsplattform zu bietet, wie es die FMB für die Nordhälfte Deutschlands ist.