Pressemeldungen

30.10.2020

Keine Messe aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung

Bis in den Oktober hinein waren die Veranstalter der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau optimistisch, eine ebenso erfolgreiche und informative wie sichere Messe veranstalten zu können. Mehr als 300 Aussteller freuten sich auf einen Neubeginn der Messe-Aktivitäten, die Besucheranmeldungen entwickelten sich erfreulich.

Mit dem starken Anstieg der Infektionszahlen wandelte sich das Bild dramatisch. Die Veranstalter haben rechtzeitig gehandelt und den Ausstellern angeboten, ihre Buchung auf die FMB 2021 zu übertragen. Die gute Nachricht: Nahezu alle Aussteller haben dieses Angebot angenommen, es gibt daher bereits jetzt eine sehr starke Ausstellerbasis für die FMB 2021. Bestätigt wurde dieses Vorgehen durch den jetzt verhängten Lockdown für die Messewirtschaft.

Die nächste FMB wird vom 10. –12. November 2021 in bekannter Form stattfinden, ergänzt um neue hybride Formate.

Nutzen können Aussteller und Interessierte nach wie vor die internationale Kooperationsbörse des B2B-Matchmaking. Sie wird von der NRW.BANK und der ZENIT GmbH im Netzwerk NRW.Europa in Kooperation mit der Kreiswirtschaftsförderung Lippe organisiert. Der Zugang dazu bleibt auf der FMB-Website offen, der „Matchmaking“-Prozess der Kontaktanbahnung findet vollständig digital statt.

08.10.2020

Vier Wochen vor dem Messestart

Erste Messen wie die „all about automation“ in essen und Chemnitz haben gezeigt: Regionale Industriemessen von überschaubarem Format sind machbar, sie sind sicher, und die Besucher kommen und fühlen sich wohl. All das ist nicht selbstverständlich. Deshalb fassen die „Macher“ der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau hier kurz und knapp sieben Gründe für den Messebesuch zusammen:

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Die großen Industriemessen finden pandemiebedingt im Herbst 2020 nicht statt. Der Bedarf an Austausch ist aber hoch in der „Community“ der Industrie, die Veränderungsgeschwindigkeit ebenso. Deshalb ist eine Messe wie die FMB gerade zum jetzigen Zeitpunkt als Kommunikationsplattform umso wichtiger.   

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Das gilt für die Aussteller: Sie haben Neuheiten entwickelt, die sie vorstellen möchten. Das war seit März 2020 nur eingeschränkt möglich. Jetzt ist endlich die Gelegenheit dazu.

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Es gilt aber auch für die potenziellen Besucher der Messe. Sie brauchen Impulse und Anregungen für die Optimierung ihrer Produkte und ihrer Produktion. Häufig werden Innovationen von Zulieferern angestoßen und ermöglicht. Ideen und Lösungen dazu wird es auf der FMB geben – über das gesamte Zulieferspektrum des Maschinen- und Anlagenbaus hinweg.

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Das Hygienekonzept, das die Easyfairs-Gruppe gemeinsam mit dem weltweit führenden Anbieter für Zertifizierungsdienstleistungen SGSgroup entwickelt hat, ist sicher und inzwischen – u.a. auf der „all about automation“ in Essen und Chemnitz – erprobt.

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Mit dem „Easy go“-System (bei dem das Eintrittsticket mit einem NFC-Lesegerät am Messestand kommuniziert) ist ein berührungsloser Austausch von Kontaktdaten ermöglicht. Und die neue Plattform des „B2B Matchmaking“ erlaubt im Vorfeld eine gezielte Suche nach Zulieferern bzw. Kunden. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „So lässt sich für beide Seiten – Aussteller und Zulieferer – die Anzahl der persönlichen Kontakte begrenzen, ohne das Informations- und Kontaktangebot der Messe zu reduzieren.“

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Die FMB eröffnet den Blick nach vorn und in die Tiefe. Am Gemeinschaftsstand des Spitzenclusters werden „Großthemen“ wie Industrie 4.0 und Digitalisierung an Praxisbeispielen aus Forschung und Industrie adressiert. Das Vortragsprogramm an allen drei Tagen vertieft einzelne Fachthemen, u.a. in den Themenbereichen Digitalisierung und Oberflächentechnik.

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Die gesamte Bandbreite der Zulieferer des Maschinen- und Anlagenbaus ist vor Ort: Weltmarkführer ebenso wie regionale „Hidden Champions“ und lokale Spezialisten der Zulieferbranche. Ein  Besuch ist damit kompakt und effizient. Dazu trägt auch das „Easy entry“-Konzept bei: Die Wege auf der Messe sind kurz, die Kosten minimal. Besucher registrieren sich kostenfrei und vorab (für einen von sechs Zeit-Slots, jeweils vormittags oder nachmittags an einem drei Messetage) unter www.fmb-messe.de.

15.09.2020

Ausblick auf die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau

Kaum ein Maschinenbauer kommt ohne Zulieferer aus, die Präzisionsteile aus Metall herstellen. Auf der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau haben die Besucher Gelegenheit, Kontakte zu Spezialisten auf diesem anspruchsvollen Gebiet der Metallbearbeitung kennenzulernen.

Drei Beispiele: Zu den FMB-Ausstellern in diesem Kompetenzfeld gehört die Loll Feinmechanik GmbH aus Tornesch. Sie fertigt komplette Baugruppen für anspruchsvolle Branchen wie z.B. Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Öl- und Gasindustrie und Maschinenbau.  

Auch die Schwichtenberg GmbH, Lemgo, zerspant auf höchstem Qualitätsniveau und hat sich dabei auf sehr kleine Bauteile spezialisiert. Das gilt nicht nur die klassischen Aluminium- und Stahlwerkstoffe, sondern z.B. auch für Titan und Magnesium sowie für Metallkomponenten in besonders hoher Oberflächenqualität, wie sie z.B. in der Medizintechnik benötigt werden.

Ein weiterer Spezialist für die „High End“-Zerspanung ist die Poggengerd GmbH in Marienfeld. Als Lohnfertiger im Hochpräzisionsbereich produziert sie in klimatisierten Räumen mit hochmodernen CNC-Maschinen Komponenten u.a. für die Branchen Maschinenbau, Formen und- Werkzeugbau, Hydraulik und Medizintechnik. Häufig steht hier die simultane Fünfachs-Komplettbearbeitung in einer Aufspannung mit angetriebenen Werkzeugen im Fokus.
Dabei schlägt Poggengerd auch die Brücke zur Oberflächentechnik als neuem FMB-Schwerpunkt: Das Unternehmen beherrscht verschiedenste, auch sehr anspruchsvolle Schleifverfahren.

Wie lernt der Besucher der FMB die Zerspaner kennen, die in sein Anforderungsprofil passen? Drei Möglichkeiten gibt es: Er spricht sie auf dem Messestand an. Oder er hält sein Smart Badge, das er am Eingang erhalten hat, an das Lesegerät auf dem Stand und tauscht so berührungslos Kontaktdaten aus.

Die dritte und neue Option: Der Besucher nutzt im Vorfeld das „B2B Matchmaking“, das der Messeveranstalter gemeinsam mit Partnern (NRW.BANK, ZENIT GmbH, Netzwerk NRW.Europa und Kreiswirtschaftsförderung Lippe) organisiert. Er registriert sich auf der Matchmaking-Plattform (https://fmb2020-matchmaking.b2match.io/signup), stellt dort kurz sein Unternehmen vor und beschreibt seinen Bedarf bzw. sucht selbst aktiv nach passenden Zulieferern. Bei beiderseitigem Interesse wird den Partnern ein zwanzigminütiger 1:1-Austausch in der Matchmaking Area in Halle 21 organisiert.

Christian Enßle, Head of Cluster FMB der Easyfairs Deutschland GmbH: „Dieser neue Weg der Kontaktvermittlung verknüpft auf ideale Weise die Online-Welt mit dem ´Live´-Gespräch, weil er die Erfolgsquote für wirklich nutzbringende Gespräche erhöht und sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher die Effizienz der Messepräsenz steigert. Wir sind sehr gespannt, wie dieser Service genutzt wird.“

21.08.2020

Das Hygiene- und Sicherheitskonzept der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau

Das Konzept steht: Die Veranstalter der FMB-Zuliefermesse Maschinenbau haben die Grundlage für eine hygienegerechte Durchführung der Messe geschaffen. Selbstverständlich erfüllt das jetzt eingereichte Konzept auch die Anforderungen der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Christian Enßle, Head of Cluster FMB der Easyfairs Deutschland GmbH: „Diese Anforderungen sind für uns technisch ohne Weiteres umsetzbar, weil sie bereits unserem aktuellen Standard entsprechen.“

Darüber hinaus schafft auch das besondere Konzept der Messe gute Voraussetzungen für die Wahrung der Abstandsregeln: „Auf der FMB ist zwar das gesamte Spektrum der Zulieferindustrie für den Maschinenbau vertreten, aber die Besucher reisen nicht aus aller Welt an. Das Verhältnis von Ausstellern und Besuchern ist ausgewogen und wir können gut sicherstellen, dass die Abstände gewahrt bleiben.“

Dazu gehört in diesem Jahr die Online-Anmeldung für einen von sechs „Slots“ (jeweils vormittags oder nachmittags an den drei Messetagen). Christian Enßle: „Damit gewährleisten wir, dass die Maximalzahl von 3.000 Personen zu keinem Zeitpunkt überschritten wird und dass jeder Besucher, der zur Messe kommt, auch Einlass erhält.“ Die Anzahl der Besucher auf der Messe wird automatisch und elektronisch erfasst.

Zu den weiteren Bausteinen des Konzeptes gehören eine Online-Registrierung mit zügigem Einlass, markierten Laufwegen und -richtungen und ein Catering auf mehr Raum und angepasstem Angebot. Außerdem werden auf jedem Stand ausreichend Desinfektionsmittel für die Handhygiene bereitstehen, ebenso auf den Allgemeinflächen und an den sanitären Anlagen. Zudem finden regelmäßige Reinigungen und Kontaktflächen-Desinfektionen der Sanitär- und Gemeinflächen statt.

Den Hygieneanforderungen entspricht auch das neue „EasyGo“-System, das den berührungslosen Austausch von Kontaktdaten zwischen Ausstellern und Besuchern ermöglicht. Beim Eintritt erhält der Besucher ein „Smart Badge“ mit RFID-Chip. Jeder Messestand ist mit einem entsprechenden Lesegerät ausgestattet, das den Besucher mit dem Aussteller verknüpft, wenn er sein Badge an dessen Lesegerät hält. Christian Enßle: „Dieses System wurde noch vor der Corona-Pandemie entwickelt und bietet ganz unabhängig davon Vorteile. Zum Beispiel erhält der Besucher von uns am Ende des Messetags eine Mail mit der Liste aller Aussteller, deren Lesegerät er aktiviert hat. So kann er seine Gespräche gut nacharbeiten bzw. die Kommunikation mit den Ausstellern fortsetzen.“

Die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf die Messe. Christian Enßle: „Wir haben schon viele positive Signale von Ausstellern und Besuchern erhalten. Ihnen fehlt das persönliche Gespräch und sie vermissen auch die Anregungen und ´Aha-Effekte´, die Messen so gut vermitteln. Wir tun alles, um die FMB zu einer erfolgreichen und zugleich sicheren Industriemesse zu machen und sind bestens vorbereitet!“

07.07.2020

Oberflächentechnik rundet das Ausstellungsprogramm ab

Jedes Bauteil einer Maschine hat eine Oberfläche. Oft müssen diese Oberflächen besonders geschützt, aufbereitet oder veredelt werden – durch Verfahren wie Lackieren, Pulverbeschichten, Galvanisieren, Verzinken, Strahlen…

Die Maschinenbauer halten entweder entsprechende Anlagen vor oder arbeiten mit Dienstleistern der Oberflächentechnik zusammen. Zum ersten Mal zeigt die FMB in diesem Jahr, welche Trends hier aktuell sind und welche leistungsfähigen Partner sich für eine Zusammenarbeit anbieten: Die Oberflächentechnik ist ein neuer Schwerpunkt der FMB 2020.

Damit vollzieht der Veranstalter einen logischen Schritt. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Wir ha-ben festgestellt, dass immer mehr Aussteller vor allem Dienstleistungen der Oberflächentechnik anbieten – sei es ausschließlich, sei es als Teil ihres Portfolios. Jetzt erhalten sie eine bessere Plattform für ihre Messepräsenz und wir sprechen gezielt auch neue, potenzielle Aussteller an.“

Dabei hat die Messe gleich mehrere Zielgruppen im Blick. Hersteller von Anlagen z.B. für das Lackieren und Pulverbeschichten können ihr Programm auf der FMB einem qualifizierten Publikum präsentieren. Ebenso angesprochen sind die Hersteller von Verbrauchsmaterialien wie Badchemikalien und von Peri-pherie wie Filter- und Abluftanlagen.

Besonders im Blick haben die FMB-Veranstalter die zahlreichen Dienstleister in der erweiterten Region, die Dienstleistungen der Oberflächentechnik anbieten – angefangen von der Vor- und Korrosionsschutzbehandlung über die „klassischen“ Verfahren wie Lackieren und Pulverbeschichten bis zu anspruchsvollen Verfahren wie Plasmabeschichten. Christian Enßle: „Das Spektrum hier ist groß, die Anbieter hoch qualifiziert, der Markt aber unübersichtlich. Wir möchten Sichtbarkeit schaffen und auch in diesem Bereich der Zulieferindustrie Angebot und Nachfrage zusammenbringen.“

Dabei kann die Messe mit ihrem besonderen Konzept punkten: „Wir bieten den Ausstellern ein Komplettpaket inclusive Mobiliar, Catering und Marketingpaket. Sie müssen also nur ihre Exponate und Info-Materialien mitbringen. Das ist gerade für kleinere Unternehmen mit überschaubaren Marketing-Ressourcen ein echtes Plus.“ Ein weiteres Plus und ein echter Mehrwert für Aussteller und Besucher: Die Oberflächentechnik wird auch ein neuer Schwerpunkt des Vortragsprogramms sein, das aktuelle Trends in den einzelnen Themenbereichen ausführlicher vorstellt.

10.06.2020
Regionalisierung statt Globalisierung?

Für viele Unternehmen des Maschinenbaus sind zu Beginn der Pandemie nicht nur die Absatzmärkte ein-gebrochen, sondern auch die Zulieferketten massiv eingeschränkt worden. Insbesondere grenzüberschreitende Lieferungen – ob aus China oder „nur“ aus Frankreich – waren nicht mehr oder nur mit Verzögerungen möglich und zu den dringlichsten Managementaufgaben gehörte es, die Lieferketten auf-rechtzuerhalten oder wiederherzustellen.

Einkäufer und Geschäftsführer werden sich deshalb nach dem Motto „Lessons learned“ damit beschäftigen, ob die Beschaffung unter diesem Aspekt neu bewertet werden muss. Konkret lauten die Fragen: Spielt die Versorgungssicherheit künftig eine stärkere Rolle? Soll man stärker auf räumlich kurze Zulieferketten setzen?

Dass hier der Schuh drückt, zeigt eine aktuelle Untersuchung des ifo-Institutes. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Materialknappheit im Maschinenbau neben dem mangelnden Auftragseingang der zweitgrößte Grund für Produktionsbehinderungen ist. Die Lieferketten sind also optimierungsfähig.

Vor diesem Hintergrund sehen die Veranstalter der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau die Messe als das geeignete Forum, um direkt vor Ort den Kontakt zu neuen oder zusätzlichen Zulieferern zu suchen. Schließlich stand das „Matching“ von Maschinenbauern und Zulieferern auf regionaler Ebene, in Ostwestfalen-Lippe (OWL), schon bei der ersten FMB vor 16 Jahren im Fokus. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Ziel war es damals, kurze und eng verzahnte Lieferketten zu bilden. Das macht nach wie vor eine wesentliche Stärke der Maschinenbauregion OWL aus.“ Zwar kommen die Aussteller aufgrund des stetigen Wachstums der Messe heute nur noch zu etwa zwei Dritteln aus der Region. Aber der Fokus liegt klar auf dem Inland und dem benachbarten Ausland. Und jedes Jahr wieder gibt es Messebesucher, die erstaunt feststellen, dass sie hochspezialisierte Komponenten auch in unmittelbarer Nachbarschaft finden. Weltweite Beschaffungstouren müssen nicht immer sein.

Den Veranstaltern ist es dabei wichtig, beide Aspekte – regionale und globale Beschaffung – im Blick zu behalten. Christian Enßle: „Nur auf Regionalisierung zu setzen greift zu kurz. Schließlich leben unsere Maschinenbauer vom globalen Markt. Wenn ihre Kunden auf Regionalisierung setzen würden, wäre das kontraproduktiv. Wir meinen, dass es auf den Mix ankommt, zum Beispiel auf den Aufbau von Zweitlieferanten und auf die Diversifizierung der Lieferketten.

“Die zu erwartenden rund 450 Aussteller sehen sich in der Lage, die Maschinenbauer bei dieser Aufgabe zu unterstützen – und das in der gesamten Breite des Zulieferspektrums. Dabei kommt ihnen noch ein weiterer Trend zugute: Die Losgrößen werden kleiner, die Variantenvielfalt größer, die Hersteller flexibler und die Lieferzeiten kurzfristiger. All das spricht auch für die enge Zusammenarbeit von Maschinenbauern und Zulieferern. Räumliche Nähe ist dabei nicht zwingende Voraussetzung, aber hilfreich. Viele Aussteller der FMB sind auf diese enge Kooperation bestens vorbereitet und entsprechend flexibel.

14.05.2020
Perspektive für Kommunikation und Austausch in der zweiten Jahreshälfte

Inzwischen ist es amtlich: Ab dem 30. Mai 2020 dürfen in Nordrhein-Westfalen wieder Fachmessen und Fachkongresse stattfinden. So sieht es der am 6.5.2020 veröffentlichte „Nordrhein-Westfalen-Plan“ der Landesregierung vor. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Veranstalter der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau, zumal die Frist zwischen diesem Stichtag bis zum Messebeginn am 4.11.2020 so lang ist, dass eine weitere Lockerung der pandemie-bedingten Maßnahmen zumindest erhofft werden kann.

Ein Stimmungsbild, das die Veranstalter bei den Ausstellern einholte, ergab: Die Zulieferer des Maschinenbaus mussten in den vergangenen zwei Monaten auf die bewährten Kommunikationskanäle im Vertrieb wie eben Messen und Außendienstbesuche verzichten. Bestehende Kunden und Interessenten konnten noch – zumeist online – mit Informationen versorgt werden. Bei der direkten Ansprache insbesondere von neuen Kunden gab und gibt es aber Defizite.

Umso wichtiger ist nun, dass es im zweiten Halbjahr 2020 wieder Kommunikationsplattformen mit persönlichem Austausch geben wird. Die FMB in Bad Salzuflen wird diesem Anspruch in vollem Umfang gerecht und zeigt – in diesem Jahr zum 16. Mal – den Besuchern das gesamte Spektrum der Zulieferkette für den Maschinenbau: von A wie Anlagen-Automation bis Z wie Zahnstange. Erwartet werden rund 550 Aussteller. Darunter sind Marktführer wie Festo, igus, Schneider Electric und Siemens sowie – aus der Region OWL – Beckhoff, HARTING, WAGO und Weidmüller. Eine ebenso wichtige Ausstellergruppe sind die zahlreichen kleineren Zulieferer, die sich als „Hidden Champions“ oft auf Nischensegmente spezialisiert haben. Hier können Einkäufer und Konstrukteure aus dem Maschinenbau somit echte Entdeckungen machen und neue Kontakte knüpfen.

Bei igus als regelmäßigem Aussteller ist die FMB 2020 nicht nur “gesetzt”, sondern der Messe kommt angesichts der allgemeinen Situation eine wichtigere Rolle zu. Michael Blaß, Leiter des Unternehmensbereichs e-kettensysteme: „Wir sind als Aussteller immer wieder gerne auf der FMB und haben in diesem Jahr die Ausstellungsfläche weiter erhöht. Denn hier können wir im nordwestdeutschen Raum Gespräche mit Kunden führen, vor allem in einer Zeit, in der viele große überregionale Messen nicht stattfinden.“ Auch der zweite Geschäftsbereich der iglidur-Gleitlager und drylin-Lineartechnik fühlt sich auf der Messe gut aufgehoben. Tobias Vogel, Leiter dieses Unternehmensbereichs: „Die FMB ist eine Veranstaltung, auf der man sich in angenehmer Atmosphäre schnell und unkompliziert informieren kann. So müssen Besucher nicht unbedingt einen ganzen Arbeitstag dafür investieren, sondern haben die Möglichkeit, in kürzester Zeit viele Innovationen kennenzulernen.“ Bei igus werden das allein in diesem Jahr über 100 „motion plastics“-Neuheiten sein, die in Bad Salzuflen vorgestellt werden. Sie tragen dazu bei, die Technik der Anwender zu verbessern und Kosten zu reduzieren.

06.04.2020
Ausblick auf den Messeherbst

Die „Macher“ der FMB-Zuliefermesse Maschinenbau sehen sich bei ihren Vorbereitungen auf die Messe, die im November 2020 zum 16. Mal in Folge stattfindet, auf gutem Weg. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Zum 1. April 2020 liegen 325 Buchungen vor. Wir sind sehr zuversichtlich, das Vorjahresniveau zu erreichen – das heißt: zwei voll belegte Hallen 20+21.“ Dafür gibt es gute Gründe: „Die Aussteller, mit denen wir in regem Austausch stehen, vermissen den persönlichen Kontakt zu vorhandenen und potenziellen Kunden. Deshalb rechnen wir damit, dass der Kommunikations- und Informationsbedarf im zweiten Halbjahr hoch sein wird.“

Neben den Technik-Trends – allen voran die Digitalisierung – wird es nach Einschätzung des Messeveranstalters während der diesjährigen FMB ein Thema geben, das stärker diskutiert wird als in den Vorjahren. Christian Enßle: „Viele Unternehmen stellen nun fest, dass ihre Zulieferketten in der Krise instabil sind. Sie werden in den kommenden Monaten daraus Konsequenzen ziehen, ihre Einkaufsstrategien unter diesem Aspekt neu bewerten und zum Beispiel Zweitlieferanten aufbauen oder verstärkt auf regionale Zulieferer setzen.“

Die 16. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau wird dafür das ideale Forum bieten. Schließlich wurde sie ursprünglich gegründet, um die Zulieferer in Ostwestfalen-Lippe (OWL) mit den dort ansässigen Maschinenbau-Unternehmen zusammenzubringen und regionale Netzwerke zu etablieren. Dieser Fokus hat sich mit dem Wachstum der Messe zwar auf die Nordhälfte Deutschlands erweitert. Der Anspruch, starke und stabile Lieferketten mit engem direktem Austausch der Beteiligten zu fördern, besteht aber nach wie vor.

Die FMB rechnet auch deshalb mit starker Beteiligung von Ausstellern und Besuchern, weil sich der Maschinenbau einschließlich der Zulieferbranche aktuell in einer sehr intensiven Innovationsphase befindet. Stichworte sind Digitalisierung und Industrie 4.0. Umso wichtiger sind deshalb Plattformen, auf denen sich Zulieferer, Hersteller und Anwender von Maschinen austauschen, Trends diskutieren und sich über Neuentwicklungen informieren können – zumal die Region OWL, Heimat der FMB, als europaweiter „Hotspot“ für diese Themen gilt.

Die FMB füllt diese Aufgabe seit 2005 aus und hat sich ihr einzigartiges Profil erhalten – als eine Messe, die branchenübergreifend das ganze Spektrum der Zulieferindustrie abdeckt und dabei kompakt und persönlich bleibt.

11.11.2019
Bilanz der 15. FMB: Aussteller loben hohe Anzahl und Qualität der Kontakte

Zufriedenheit bei Fachbesuchern, Ausstellern und Veranstalter: Das ist, ganz kurzgefasst, die Bilanz zur 15. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau, die vom 6. bis 8. November in Bad Salzuflen stattfand. Mit exakt 555 Ausstellern waren die beiden Hallen bis auf den letzten Quadratmeter gefüllt. Und sowohl die vom Veranstalter befragten Aussteller als auch die Besucher bestätigten, dass ihre Erwartungen mehr als erfüllt wurden. Christian Enßle, Head of Cluster FMB von Easy-fairs: „Das einhellige Feedback der Aussteller: Die Qualität der Gespräche ist sehr hoch. Einkäufer, Geschäftsführer und Konstrukteure kommen mit ganz konkreten Projekten auf die FMB. Und viele Aussteller haben berichtet, dass die Quantität der Kontakte ebenfalls auf Top-Niveau ist.“

Damit stellt die FMB einmal mehr ihren Ruf als Informationsplattform für den Maschinenbau unter Beweis. Wie das gut besuchte Vortragsprogramm zeigte, sind auch vertiefende Informationen gefragt. In diesem Jahr setzten die Veranstalter die inhaltlichen Schwerpunkte bei Thementagen zur Instandhaltung der Zukunft und zur Digitalisierung in der Praxis. Am dritten Messetag wurde das Vortragsprogramm vom Spitzencluster Intelligente Technische Systeme – it´s OWL moderiert, der auf seinem Messestand auch innovative und praxisgerechte Lösungen für die Produktion von morgen zeigte. Zu den „Eyecatchern“ gehörte hier ein Messkoffer, mit dem sich vorhandene Anlagen – auf der Messe war es eine Jahrzehnte alte Ständerbohrmaschine – mit modernster Sensorik digitalisieren lässt. Die Initiative owl maschinenbau, die vor 15 Jahren die Gründung der Messe mit initiierte, bot interessierten Besuchern einen „Walk of Champions“ zu besonders innovativen Zulieferern der Region an.

Typisch für die FMB ist der „Mix“ aus bekannten Zulieferern und neuen Unternehmen, die dem Maschinenbau ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten. Dazu gehörten in diesem Jahr Gemeinschaftsstände aus Spanien und – unterstützt von der GIZ – dem Kosovo. Traditionell stark sind die niederländischen Zulieferer, sie stellten die größte Gruppe unter den 79 Ausstellern aus dem Ausland. Und auch auf Seiten der Besucher zeigte sich, dass die FMB als „place to be“ und Netzwerkplattform an Bedeutung gewinnt. Christian Enßle: „Wir hatten mehrere Delegationen von ausländischen Unternehmen zu Gast, unter anderem aus Russland und mehrere aus den Niederlanden.“

Die Zufriedenheit der Aussteller lässt sich auch daran ablesen, dass viele direkt vor Ort einen Stand für die 16. FMB buchten, die vom 04. bis 06. November 2020 stattfinden wird. Zuvor, am 12. und 13. Februar 2020, findet jedoch die FMB-Süd in Augsburg statt. Sie wurde vor knapp vier Jahren ins Leben gerufen, um den Maschinenbauern auf der „Technologieachse Süd“ eine ähnliche Informationsplattform zu bietet, wie es die FMB für die Nordhälfte Deutschlands ist.

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