Die Trends im Maschinenbau erkennen: Das it´s OWL Technologie.Trend.Radar

Autorin: Christina Makowski | Presse- und Marketingreferentin | it’s OWL Clustermanagement

Die zunehmende Digitalisierung verändert nicht nur den Alltag, sondern auch die industrielle Fertigung, Geschäftsmodelle und die Anforderungen an die Mitarbeiter. Im Spitzencluster it‘s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe haben sich seit 2012 rund 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Organisationen zusammengeschlossen, um diesen Wandel erfolgreich mitzugestalten. Ziel ist es, aus der digitalen Transformation als Gewinner hervorzugehen – Gestalter zu sein statt Getriebener. Aus dieser Zusammenarbeit heraus ist aktuell das Technologie.Trend.Radar entstanden.

Technologietrends von morgen erkennen

Technologietrends frühzeitig erkennen und Mehrwerte für die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens nutzen: Das ist gerade für kleine und mittlere Betriebe schwierig. Mit dem it‘s OWL Technologie.Trend.Radar erhalten Unternehmen nun eine Orientierungsgrundlage, um strategische Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. In einer Broschüre haben Expert:innen aus dem Spitzencluster it´s OWL 27 kurz-, mittel- und langfristige Trends in den wichtigsten Technologiefeldern zusammengefasst.

Prof. Dr. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer der it‘s OWL Clustermanagement GmbH: „Das Technologie.Trend.Radar gibt einen Einblick in die Potenziale, Anwendungsmöglichkeiten und Wirkungen der wichtigsten Technologietrends für die Industrie. So können Unternehmen sich frühzeitig auf Veränderungen einstellen und konkrete Aktivitäten starten – und dabei Basistechnologien und Anwendungen nutzen, die wir in den Projekten des Spitzenclusters it‘s OWL entwickelt haben.“

27 Trends auf dem Technologie-Radar

Das Technologie.Trend.Radar gliedert sich in die sechs Technologiefelder, die it´s OWL für den Mittelstand erschließt: Maschinelle Intelligenz, Sozio-technische Systeme, Digitale Infrastruktur, Safety & Security, Wertschöpfungsnetze und Advanced Systems Engineering. Die einzelnen Trends werden mit Blick auf die Bedeutung für den Spitzencluster bewertet und in eine Zeitschiene gebracht: Kurzfristige Technologie-Trends werden bereits heute in Unternehmen pilotiert. Als Gegenstand laufender Innovations- und Transferprojekte haben sie heute schon hohe Bedeutung für die industrielle Anwendung. Mittelfristige Technologie-Trends sind von der industriellen Anwendung noch entfernt, sollten aber – so die Empfehlung – sukzessive in Innovationsprojekten aufgegriffen werden, denn ihre Bedeutung für die industrielle Anwendung wird zunehmen. Langfristige Technologie-Trends sind aktuell eher Gegenstand der Grundlagenforschung, ihre Bedeutung für die industrielle Anwendung ist teilweise noch unklar.

Vor allem KMU brauchen Unterstützung

Das Technologie.Trend.Radar zeigt auch, inwieweit kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Unterstützung bei der Umsetzung von Technologietrends benötigen. Ein Beispiel: Während Großunternehmen bereits heute auf KI-Technologien setzen, geben in einer VDI/ VDE-Studie nur 15 Prozent der KMU an, sich damit zu befassen. Dr.-Ing. Arno Kühn, Leiter Strategie FuE, it‘s OWL Clustermanagement GmbH: „Diese Unternehmen benötigen Unterstützung bei der erfolgreichen Anwendung von KI-Schlüsseltechnologien.“

Die Unterstützung von Unternehmen ist auch für Dr.-Ing. Ursula Frank, Project Management R&D Cooperations, Beckhoff Automation GmbH & Co. KG ein Mehrwert des Technologie.Trend.Radars und von it‘s OWL. „Maschinelles Lernen muss einfach und ohne Spezialwissen nutzbar sein und sich in die vorhandene Infrastruktur integrieren lassen. Herausforderungen sind vor allem Echtzeitfähigkeit, Robustheit und offene Schnittstellen für Data Scientists. it‘s OWL bietet uns eine Informationsplattform für die Vernetzung mit Experten aus Hochschulen und anderen Unternehmen.“

it´s OWL: Gemeinsam fit für die digitale Zukunft

Die Idee des Spitzenclusters it´s OWL und seiner Partner ist es, grundlegende Forschung und die Anwendung in der Industrie gemeinsam anzugehen und von den jeweiligen Ergebnissen zusammen zu profitieren. it‘s OWL versteht sich dabei als Vernetzer, Mittler und Akzelerator für die Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus OstWestfalenLippe. In Innovationsprojekten forschen Kernunternehmen und Forschungseinrichtungen an grundlegenden Herausforderungen der Digitalisierung. Die Ergebnisse werden für die übergreifende it‘s OWL Innovationsplattform genutzt. Durch ein einzigartiges Transferkonzept profitieren anschließend kleine und mittlere Unternehmen davon. In Transferprojekten können sie konkrete, firmenspezifische Herausforderungen im Rahmen der digitalen Transformation angehen. Auf der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau zeigt der Spitzencluster regelmäßig Beispiele aus der Forschungs- und Projektarbeit.

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