Perspektive für Kommunikation und Austausch in der zweiten Jahreshälfte

Maschinenbau von A bis Z: Ausblick auf die FMB-Zuliefermesse Maschinenbau

 

Inzwischen ist es amtlich: Ab dem 30. Mai 2020 dürfen in Nordrhein-Westfalen wieder Fachmessen und Fachkongresse stattfinden. So sieht es der am 6.5.2020 veröffentlichte „Nordrhein-Westfalen-Plan“ der Landesregierung vor. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Veranstalter der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau, zumal die Frist zwischen diesem Stichtag bis zum Messebeginn am 4.11.2020 so lang ist, dass eine weitere Lockerung der pandemie-bedingten Maßnahmen zumindest erhofft werden kann.

Ein Stimmungsbild, das die Veranstalter bei den Ausstellern einholte, ergab: Die Zulieferer des Maschi-nenbaus mussten in den vergangenen zwei Monaten auf die bewährten Kommunikationskanäle im Vertrieb wie eben Messen und Außendienstbesuche verzichten. Bestehende Kunden und Interessenten konnten noch – zumeist online – mit Informationen versorgt werden. Bei der direkten Ansprache insbe-sondere von neuen Kunden gab und gibt es aber Defizite.

Umso wichtiger ist nun, dass es im zweiten Halbjahr 2020 wieder Kommunikationsplattformen mit persön-lichem Austausch geben wird. Die FMB in Bad Salzuflen wird diesem Anspruch in vollem Umfang gerecht und zeigt – in diesem Jahr zum 16. Mal – den Besuchern das gesamte Spektrum der Zulieferkette für den Maschinenbau: von A wie Anlagen-Automation bis Z wie Zahnstange. Erwartet werden rund 550 Ausstel-ler. Darunter sind Marktführer wie Festo, igus, Schneider Electric und Siemens sowie – aus der Region OWL – Beckhoff, HARTING, WAGO und Weidmüller. Eine ebenso wichtige Ausstellergruppe sind die zahlreichen kleineren Zulieferer, die sich als „Hidden Champions“ oft auf Nischensegmente spezialisiert haben. Hier können Einkäufer und Konstrukteure aus dem Maschinenbau somit echte Entdeckungen machen und neue Kontakte knüpfen.

Bei igus als regelmäßigem Aussteller ist die FMB 2020 nicht nur “gesetzt”, sondern der Messe kommt angesichts der allgemeinen Situation eine wichtigere Rolle zu. Michael Blaß, Leiter des Unternehmensbe-reichs e-kettensysteme: „Wir sind als Aussteller immer wieder gerne auf der FMB und haben in diesem Jahr die Ausstellungsfläche weiter erhöht. Denn hier können wir im nordwestdeutschen Raum Gespräche mit Kunden führen, vor allem in einer Zeit, in der viele große überregionale Messen nicht stattfinden.“ Auch der zweite Geschäftsbereich der iglidur-Gleitlager und drylin-Lineartechnik fühlt sich auf der Messe gut aufgehoben. Tobias Vogel, Leiter dieses Unternehmensbereichs: „Die FMB ist eine Veranstaltung, auf der man sich in angenehmer Atmosphäre schnell und unkompliziert informieren kann. So müssen Besu-cher nicht unbedingt einen ganzen Arbeitstag dafür investieren, sondern haben die Möglichkeit, in kürzester Zeit viele Innovationen kennenzulernen.“ Bei igus werden das allein in diesem Jahr über 100 „motion plastics“-Neuheiten sein, die in Bad Salzuflen vorgestellt werden. Sie tragen dazu bei, die Technik der Anwender zu verbessern und Kosten zu reduzieren.

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