Breites Themenspektrum – nur noch wenige Standplätze vakant

Rund vier Monate vor dem Start der 14. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau in Bad Salzuflen kann der Messeveranstalter die Vertriebsaktivitäten in Richtung Aussteller herunterfahren und sich auf die Besucherwerbung konzentrieren. Christian Enßle, Portfolio Manager der Clarion Events Deutschland GmbH: „Die Hallen sind so gut wie ausgebucht. Wir halten nur noch einige wenige Standplätze für Spätbucher vor und rechnen mit mehr als 500 Ausstellern.“

So früh waren die Hallen der FMB noch nie ausgebucht. Das deutet auf ein weiterhin wachsendes Interesse der Maschinenbauer und ihrer Zulieferer an dieser Messe hin, die in mancher Hinsicht ganz anders ist als die bekannten Industriemessen. Die FMB versammelt Aussteller aus allen Bereichen der Zulieferkette im Maschinenbau – von den Kunststoff- und Metallverarbeitern über die Antriebs-, Elektro- und Steuerungstechnik bis zu Dienstleistungen für Konstruktion, Logistik, Produktion und Instandhaltung. Und auch Einblicke in die Produktion von morgen kommen nicht zu kurz, weil der Maschinenbau-Spitzencluster „Intelligente technische Systeme – it´s OWL“ zusammen mit den Hochschulen und Institu-ten der Region Beispiele für die Projektarbeit vorstellt.

Trotz dieser breiten Aufstellung ist die Messe kompakt. Denn auf der FMB – das ist eine weitere Beson-derheit – werden die Stände bewusst klein gehalten, weil das persönliche Gespräch im Vordergrund steht.

Die stärksten Bereiche der 14. FMB sind, wie in den Vorjahren, die drei Produktgruppen Antriebstechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Montage-, Handhabungs- und Automatisierungstechnik. Stark vertreten sind auch die „Klassiker“ der Zulieferindustrie, d.h. die Hersteller von Maschinenteilen, Baugrup-pen und Systemen. In dieser Produktgruppe sind die Metall- und Kunststoffverarbeiter zusammenge-fasst, die für den Maschinenbau arbeiten und zum Beispiel Guss-, Dreh-, Fräs- und Stanzteile, Kunst-stoff-Spritzgussteile oder kundenspezifische Blechkonstruktionen produzieren.

Christian Enßle: „Bei allen Diskussionen um Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0 – die auf der Messe natürlich auch intensiv geführt werden – darf man nicht vergessen: Die Maschinen sind und bleiben physische Konstruktionen. Auf vielen Industriemessen finden die Metall- und Kunststoffverarbei-ter als Zulieferer des Maschinenbaus immer weniger Berücksichtigung. Wir bieten ihnen weiterhin ein Forum, und die Aussteller in diesem Bereich registrieren großes Interesse der Besucher.“

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