Ausblick auf den Messeherbst

FMB-Zuliefermesse Maschinenbau im November 2020: Regionale Zulieferketten stärken

Die „Macher“ der FMB-Zuliefermesse Maschinenbau sehen sich bei ihren Vorbereitungen auf die Messe, die im November 2020 zum 16. Mal in Folge stattfindet, auf gutem Weg. Christian Enßle, Head of Cluster FMB: „Zum 1. April 2020 liegen 325 Buchungen vor. Wir sind sehr zuversichtlich, das Vorjahresniveau zu erreichen – das heißt: zwei voll belegte Hallen 20+21.“ Dafür gibt es gute Gründe: „Die Aussteller, mit denen wir in regem Austausch stehen, vermissen den persönlichen Kontakt zu vorhandenen und potenziellen Kunden. Deshalb rechnen wir damit, dass der Kommunikations- und Informationsbedarf im zweiten Halbjahr hoch sein wird.“

Neben den Technik-Trends – allen voran die Digitalisierung – wird es nach Einschätzung des Messeveranstalters während der diesjährigen FMB ein Thema geben, das stärker diskutiert wird als in den Vorjahren. Christian Enßle: „Viele Unternehmen stellen nun fest, dass ihre Zulieferketten in der Krise instabil sind. Sie werden in den kommenden Monaten daraus Konsequenzen ziehen, ihre Einkaufsstrategien unter diesem Aspekt neu bewerten und zum Beispiel Zweitlieferanten aufbauen oder verstärkt auf regionale Zulieferer setzen.“

Die 16. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau wird dafür das ideale Forum bieten. Schließlich wurde sie ursprünglich gegründet, um die Zulieferer in Ostwestfalen-Lippe (OWL) mit den dort ansässigen Maschinenbau-Unternehmen zusammenzubringen und regionale Netzwerke zu etablieren. Dieser Fokus hat sich mit dem Wachstum der Messe zwar auf die Nordhälfte Deutschlands erweitert. Der Anspruch, starke und stabile Lieferketten mit engem direktem Austausch der Beteiligten zu fördern, besteht aber nach wie vor.

Die FMB rechnet auch deshalb mit starker Beteiligung von Ausstellern und Besuchern, weil sich der Maschinenbau einschließlich der Zulieferbranche aktuell in einer sehr intensiven Innovationsphase befindet. Stichworte sind Digitalisierung und Industrie 4.0. Umso wichtiger sind deshalb Plattformen, auf denen sich Zulieferer, Hersteller und Anwender von Maschinen austauschen, Trends diskutieren und sich über Neuentwicklungen informieren können – zumal die Region OWL, Heimat der FMB, als europaweiter „Hotspot“ für diese Themen gilt.

Die FMB füllt diese Aufgabe seit 2005 aus und hat sich ihr einzigartiges Profil erhalten – als eine Messe, die branchenübergreifend das ganze Spektrum der Zulieferindustrie abdeckt und dabei kompakt und persönlich bleibt.

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