Antriebstechnik 4.0 – kompakt und umfassend präsentiert

Welche aktuellen Entwicklungstrends gibt es in der Antriebstechnik? Maschinenbauer, die sich diese Frage stellen, werden vom 7. bis zum 9. November 2018 umfassende Antworten aus erster Hand erhalten. Denn auf der 14. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau in Bad Salzuflen präsentieren mehr als 90 von 447 Ausstellern (Stand: Mitte Mai 2018) ihr Programm sowie Neuheiten in der elektrischen, mechanischen, hydraulischen und pneumatischen Antriebstechnik.

Dazu gehören die Global Player der elektromechanischen Antriebstechnik wie Lenze, Nord Drivesystems, SEW-Eurodrive, Siemens und SKF. Viele namhafte mittelständische Spezialisten für Präzisionsantriebe, Getriebe, Kleinmotoren und Linearantriebe sind ebenfalls auf der Messe präsent – zum Beispiel Faulhaber, Franke, G&G Antriebstechnik, Harmonic Drive, igus, KEB, Mayr, Nadella, Neff, Rodriguez, Stöber und Wittenstein. Die Hydraulik ist mit Marktführern wie Bosch Rexroth und Hansa-Flex vertreten, die Pneumatik unter anderem mit Aventics, Festo und SMC. Weitere Hersteller wie NSK und Parker, die im Vertrieb auf Fachhändler setzen, sind auf der Messe über ihre Distributoren wie Hardy Schmitz, Nölle & Nordhorn, Oltrogge und Werthenbach präsent.

Viele der knapp hundert erwarteten Aussteller mit Fokus auf Industrieantriebe werden einen Schwerpunkt bei der Digitalisierung setzen und Beispiele für „Antriebstechnik 4.0“ zeigen. Moderne Antriebe lassen sich z.B. in Systeme der vorausschauenden Wartung (Predicitve Maintenance) einbinden, die häufig cloudbasiert arbeiten. Sie entsprechen den immer strikter werdenden Anforderungen an Energieeffizienz und sind immer häufiger baukastenartig aufgebaut, damit sie während der Maschinen- oder Anlagenlaufzeit an sich verändernde Anforderungen angepasst werden können. Auch die Integration von Antriebstechnik und Sensorik ist ein aktueller Trend: So entstehen sich selbst regelnde Antriebsbaugruppen – ein erster Schritt in Richtung intelligenter Antrieb, für den man darüber hinaus auch Schnittstellen für universelle Kommunikationsnetzwerke benötigt.

Diese Lösungen sind also nicht ohne Steuerungs- und Automatisierungstechnik zu vollziehen. Beide Bereiche sind ebenfalls stark auf der FMB vertreten, die damit einen guten Überblick sowohl über die ganz klassische Antriebstechnik als auch über digitalisierte Antriebskonzepte für Industrie 4.0 geben wird.

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