{"id":155825,"date":"2026-09-23T10:06:27","date_gmt":"2026-09-23T08:06:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fmb-messe.de\/?p=155825"},"modified":"2026-09-23T12:47:13","modified_gmt":"2026-09-23T10:47:13","slug":"zwischen-halbmarathon-und-werkbank-was-humanoide-roboter-wirklich-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fmb-messe.de\/de\/zwischen-halbmarathon-und-werkbank-was-humanoide-roboter-wirklich-koennen\/","title":{"rendered":"Zwischen Halbmarathon und Werkbank: Was humanoide Roboter wirklich k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"155825\" class=\"elementor elementor-155825\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2156636 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"2156636\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-00eebfe elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"00eebfe\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Halbmarathon laufen k\u00f6nnen sie, das haben sie in Peking bewiesen. Tanzen, Boxen und W\u00e4sche falten geht auch. Aber was k\u00f6nnen humanoide Roboter in der Industrie leisten, wo Faktoren wie Taktzeit, Genauigkeit, Sicherheit, Wartbarkeit und Kosten z\u00e4hlen? Anders gefragt: K\u00f6nnen sie nicht nur laufen, winken und W\u00e4sche sortieren, sondern auch zuverl\u00e4ssig arbeiten?<\/strong><\/p>\n<p>Genau diesen Realit\u00e4tscheck bringt die it\u2019s OWL Initiative \u201eStratosfare\u201c auf die FMB. Als Teil des it\u2019s OWL Gemeinschaftsstands in <strong>Halle 20, Stand 20-900<\/strong> zeigt Stratosfare eine konkrete Anwendung aus der Logistik: Ein humanoider Roboter \u00fcbernimmt gemeinsam mit einem weiteren Roboter eine Logistikaufgabe. Die Demonstration macht sichtbar, welche F\u00e4higkeiten zusammenspielen m\u00fcssen, damit aus einer beeindruckenden Bewegung ein belastbarer industrieller Prozess werden kann.<\/p>\n<p>Dr. Martin Rabe, Head of Stratosfare, Fabian Machon, Head of Operations Stratosfare, und Sebastian Prinz, Abteilungsleiter Robotik und Automatisierung am Fraunhofer IEM, besch\u00e4ftigen sich mit genau dieser Frage. Ihr Fazit: Humanoide Robotik entwickelt sich rasant. Aber sie ist noch kein Selbstl\u00e4ufer f\u00fcr die Fabrik. Fabian Machon, Head of Operations bei Stratosfare: \u201eViele Videos von Humanoiden im Einsatz sehen aus wie der Durchbruch. Aber Unternehmen m\u00fcssen sich fragen: Wie stabil l\u00e4uft ein Prozess? Wie schnell ist der Roboter? Wie viel Betreuung braucht er? Und ist er f\u00fcr diese Aufgabe wirklich besser als eine spezialisierte L\u00f6sung?\u201c<\/p>\n<p>Damit verschiebt sich die Perspektive. Die Frage ist nicht, ob humanoide Roboter irgendwann viel k\u00f6nnen. Die Frage ist, welche Aufgaben sie heute besser l\u00f6sen als klassische Roboter, Cobots, fahrerlose Transportsysteme oder Sondermaschinen. Dabei muss ber\u00fccksichtigt werden, dass die Humanoiden zwar einzelne Aufgaben ausf\u00fchren k\u00f6nnen, daf\u00fcr aber Zeit, die passende Umgebung und teils auch menschliche Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9511abf elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"9511abf\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Warum ein g\u00fcnstiger Lernroboter strategisch wichtig sein kann<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7d76d0b elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7d76d0b\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Unter diesen Vorzeichen r\u00fccken neben den gro\u00dfen humanoiden Systemen r\u00fccken auch kleinere Plattformen f\u00fcr Education und Forschung in den Blick und in den Markt, darunter der Booster K1. Sie Systeme sind nicht f\u00fcr den direkten produktiven Einsatz in Fabriken gedacht. Ihr Wert liegt woanders: Sie machen Robotik greifbar.<\/p>\n<p>F\u00fcr Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Ausbildungsbereiche oder Innovationsabteilungen k\u00f6nnen diese Plattformen ein Einstieg sein, um mit Sensorik, Steuerung, Bewegung, Programmierung und Mensch-Roboter-Interaktion zu arbeiten. Fast jeder gro\u00dfe Hersteller denkt inzwischen \u00fcber kleinere, g\u00fcnstigere Varianten nach, damit Studierende, Sch\u00fcler:innen oder Unternehmen fr\u00fcher mit humanoider Robotik experimentieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unternehmen, die humanoide Robotik irgendwann produktiv einsetzen wollen, m\u00fcssen nicht nur ein System kaufen. Sie m\u00fcssen verstehen, wie solche Systeme lernen, wie Aufgaben beschrieben werden, welche Daten gebraucht werden und welche Prozesse \u00fcberhaupt geeignet sind.<\/p>\n<p>Dr. Martin Rabe, Head of Stratosfare: \u201eHumanoide Robotik ist kein Thema, das Unternehmen erst anschauen sollten, wenn alles perfekt funktioniert. Jetzt ist der Moment, um Grenzen zu verstehen, Kompetenzen aufzubauen und gemeinsam herauszufinden, welche Use Cases wirklich tragen.\u201c<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-97ef7ca elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"97ef7ca\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">In der Fabrik entscheidet die Taktzeit<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4ac4b11 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4ac4b11\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>F\u00fcr Unternehmen wird es dort interessant, wo der Roboter nicht blo\u00df winkt oder l\u00e4uft, sondern Aufgaben \u00fcbernimmt, die heute schwer zu automatisieren sind: Anlagen inspizieren, Bauteile greifen, Material bewegen, einfache T\u00e4tigkeiten entlang der Linie ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Systeme wie Olli oder TRON von LimX Dynamics zeigen, wie mobil und agil Robotikplattformen inzwischen werden k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen sich in unebenen Umgebungen bewegen, Spezial-Sensorik tragen und perspektivisch Baustellen, Industrieanlagen oder schwer zug\u00e4ngliche Bereiche inspizieren. Gerade dort,- wo es um Mobilit\u00e4t, Wahrnehmung und Datenerfassung geht \u2013 k\u00f6nnte der Nutzen fr\u00fcher entstehen als in der hochpr\u00e4zisen Montage.<\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnten Roboter Anlagen ablaufen, Bilder aufnehmen, Messwerte sammeln oder digitale Zwillinge mit aktuellen Informationen versorgen. Bei Montage und Logistik sind die H\u00fcrden gr\u00f6\u00dfer. Hier m\u00fcssen sie greifen, referenzieren, Kraft dosieren, Zielpositionen erkennen, mit Abweichungen umgehen und dabei schnell genug sein, damit der Prozess wirtschaftlich bleibt. Sebastian Prinz, Abteilungsleiter Robotik und Automatisierung am Fraunhofer IEM: \u201eIn der Industrie z\u00e4hlt nicht, ob ein Roboter einmal ein Teil greifen kann. Entscheidend ist, ob er es tausendmal schafft \u2013 sicher, reproduzierbar und in einer Geschwindigkeit, die zum Prozess passt\u201c, sagt Machon.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b417968 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"b417968\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Der Kaffee ist nicht das Ziel \u2013 sondern der Test<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c00bbc7 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c00bbc7\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ein Becher, ein Display, ein Kaffeeautomat: Mehr braucht es manchmal nicht, um die Herausforderungen der humanoiden Robotik sichtbar zu machen, wie ein Demonstrator des Fraunhofer IEM zeigt. Der Roboter sollte einen Becher greifen, ihn unter dem Auslauf positionieren und die Maschine bedienen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5cd4950 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"5cd4950\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_1-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-155830\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_1-300x200.jpg 300w, https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_1-768x512.jpg 768w, https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_1.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Noch kein Fabrikalltag: Einem humanoiden Roboter wird beigebracht, einen Becher zu halten. Es ist ein scheinbar einfacher Handgriff, der in der Praxis viele technische F\u00e4higkeiten b\u00fcndelt. Foto: it\u2019s OWL<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a438c23 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"a438c23\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>F\u00fcr Menschen ist das Routine. F\u00fcr einen Roboter ist es eine Kette aus anspruchsvollen Teilaufgaben. Er muss den Becher erkennen, ihn sicher greifen, seine eigene Position \u00fcberpr\u00fcfen, das Ziel anfahren, ein Display bedienen und auf Abweichungen reagieren. Das ist eine Aufgabe, die einem \u201eHandgriff\u201c in der Industrie recht nahe kommt. Wenn er sie beherrscht (und das hei\u00dft: wenn er sehen, greifen, sich orientieren, eine Aufgabe wiederholen und mit Abweichungen umgehen kann, l\u00e4sst sich daraus vielleicht ein wirtschaftlicher Prozess ableiten.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4e6a50d elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"4e6a50d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Wenn Roboter in die Berufsschule gehen<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f245d26 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f245d26\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Wie sollen potenzielle Anwender solche Aufgaben angehen? Die it\u2019s OWL Initiative Stratosfare und das Fraunhofer IEM beantworten diese Frage nicht nur theoretisch. Im IoT Xperience Center des Fraunhofer IEM steht eine Test- und Lerninfrastruktur bereit, in der Unternehmen humanoide Robotik unter realistischen Bedingungen erproben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt steht hier eine Zelle, die typische Prozesse aus Produktion und Intralogistik nachstellt. Dort werden Teile aus einem Lagerbereich entnommen, auf ein Transportfahrzeug gelegt, zu einem Arbeitsplatz gebracht und wieder abgelegt. Der Prozess ist bewusst einfach gew\u00e4hlt, weil er in vielen produzierenden Unternehmen vorkommt. Wenn sich daran zeigen l\u00e4sst, was humanoide Robotik leisten kann und wo sie scheitert, entsteht ein \u00fcbertragbarer Erkenntnisgewinn.<\/p>\n<p>Das IoT Experience Center wird dabei eine besondere Aufgabe \u00fcbernehmen. Dr. Martin Rabe:<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen humanoide Roboter nicht nur testen, sondern sie trainieren und an industrielle Aufgaben heranf\u00fchren. Man kann sich das wie eine Berufsschule f\u00fcr Roboter vorstellen: Unternehmen bringen reale Aufgaben ein, und gemeinsam lernen wir, welche F\u00e4higkeiten daf\u00fcr aufgebaut werden m\u00fcssen.\u201c<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a69e7ea elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"a69e7ea\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">So kommen Unternehmen zur belastbaren Entscheidung <\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-06f7e10 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"06f7e10\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Angesichts der aktuellen Marktreife der Humanoiden k\u00f6nnten Unternehmen zum naheliegenden Schluss kommen: besser noch warten. Die Systeme sind teuer, die Einsatzreife ist begrenzt, viele Anwendungen wirken experimentell.<\/p>\n<p>Das ist verst\u00e4ndlich, aber nicht ohne Risiko.Wenn humanoide Robotik tats\u00e4chlich zu einer relevanten Automatisierungstechnologie wird, entscheidet nicht nur der Kaufzeitpunkt. Entscheidend ist, wer fr\u00fch versteht, welche Prozesse geeignet sind, welche Daten gebraucht werden, welche Kompetenzen im Unternehmen fehlen und welche Partner notwendig sind. Genau diese Lernkurve l\u00e4sst sich sp\u00e4ter nicht beliebig beschleunigen. Dr. Martin Rabe zieht dabei eine Parallele zu K\u00fcnstlicher Intelligenz. Auch dort wurde sichtbar, wie schwer es ist, als reiner Follower aufzuholen, wenn grundlegende Kompetenzen, Daten und Erfahrungswissen fehlen.<\/p>\n<p>F\u00fcr humanoide Robotik stellt sich deshalb fr\u00fch die strategische Frage: Ist das wieder ein Technologiefeld, das Unternehmen nicht verschlafen sollten \u2013 auch wenn der breite produktive Einsatz noch nicht erreicht ist? Und wenn ja \u2013 wo setzt man sie am besten ein?<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-328d8ee elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"328d8ee\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_2-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-155829\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_2-300x200.jpg 300w, https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_2-768x512.jpg 768w, https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/easyfairsassets.com\/sites\/248\/2026\/09\/Stratosfare_FMB_2.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Auf der FMB k\u00f6nnen Besucher:innen auf dem it\u2019s OWL Gemeinschaftsstand in Halle 20, Stand 20-900 einen humanoiden Roboter erleben, der mit einem weiteren Roboter eine Logistikaufgabe erledigt. Foto: it\u2019s OWL<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1d258ba elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1d258ba\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00a0F\u00fcr it\u2019s OWL und Stratosfare liegt genau darin der Ansatz: neue Technologien fr\u00fch identifizieren, gemeinsam mit Unternehmen testen und in konkrete Anwendungen \u00fcbersetzen. Nicht jedes Unternehmen muss einen Humanoiden anschaffen, eigene Testumgebungen aufbauen und dieselben Fehler machen. Der gr\u00f6\u00dfere Hebel entsteht, wenn Unternehmen Erfahrungen, Use Cases und Kompetenzen gemeinsam entwickeln. Und sie sollten dieses Thema jetzt strukturiert beobachten und erproben. Nicht, weil morgen \u00fcberall humanoide Roboter durch Fabriken laufen. Sondern weil die entscheidende Kompetenz fr\u00fcher entsteht: zu wissen, wann sich der Einsatz lohnt und wann nicht.<\/p><p>Weitere Informationen zu Stratosfare: <a href=\"http:\/\/www.stratosfare.de\">www.stratosfare.de<\/a>.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b9baac4 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"b9baac4\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch kein Fabrikalltag: Einem humanoiden Roboter wird beigebracht, einen Becher zu halten. Es ist ein scheinbar einfacher Handgriff, der in der Praxis viele technische F\u00e4higkeiten b\u00fcndelt. 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